AK fordert Verbesserung der Altersteilzeit

Linz (OTS) - Der Zugang zur Altersteilzeit soll allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern fünf Jahre vor Erreichen des Pensionsantrittsalters ermöglicht, die derzeit verpflichtende Einstellung einer Ersatzkraft soll - zumindest befristet - gestrichen werden. Das fordert der Vorstand der Arbeiterkammer Oberösterreich. Mit diesen Änderungen könnten Kündigungen vermieden werden.

Fünf Jahre Altersteilzeit sind derzeit für viele Arbeitnehmer/-innen nicht möglich. Der Grund dafür: Das Antrittsalter für Altersteilzeit wird für Männer schrittweise angehoben. Wer Anspruch auf eine Korridorpension mit 62 Jahren oder Langzeitversichertenpension/Schwerarbeitspension ab 60 Jahren hat, kann nicht mehr in Altersteilzeit gehen, da die verpflichtende Einstellung einer Ersatzkraft die Unternehmen gerade in der Krise davon abhält, Altersteilzeit zu vereinbaren.

"Wir verlangen nun von der Bundesregierung, dass die Altersteilzeit dahingehend geändert wird, dass alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fünf Jahre vor Erreichen des Pensionsantrittsalters in Altersteilzeit gehen können", sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer, "die verpflichtende Einstellung einer Ersatzkraft soll zumindest vorübergehend abgeschafft werden."

Damit, so Kalliauer, könnten mit Altersteilzeit gerade in Krisensituationen Kündigungen verhindert werden.

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