Zurück ins Leben

Ein Jahr nach dem Zyklon "Nargis" gibt es in Burma neue Hoffnung

Duisburg/ Rangun/Wien (OTS) - Ein Jahr nach der verheerenden Flutkatastrophe durch Wirbelsturm "Nargis" in Burma hat die Katastrophenhilfe der Kindernothilfe 20.000 Kinder, Männer und Frauen erreicht.

Insgesamt 1,5 Millionen Euro an Spendengeldern, davon 171.000 Euro aus Österreich, konnte die Kindernothilfe den lokalen Partnern für Soforthilfe und Wiederaufbauprojekte zur Verfügung stellen. So wurde in den Bau von Kinderzentren sowie den Neubau von flutresistenten Schulen und Wohnhäusern investiert. "Dabei ist uns in den vier Kinderzentren mitten im Delta die seelische Verarbeitung der durch die Katastrophe ausgelösten Traumata bei Mädchen und Buben besonders wichtig", so Dietmar Roller, Auslandsvorstand der Kindernothilfe. Roller reist am 1. Mai ins Irrawaddy-Delta, um die Wiederaufbauprojekte zu besuchen und sich von den Fortschritten persönlich zu überzeugen.

Seit Juli 2008 werden in vier Kinderzentren rund 200 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren täglich betreut. In den Zentren helfen speziell geschulte Erzieherinnen den Mädchen und Buben, ihre posttraumatischen Belastungsstörungen zu verarbeiten. Provisorische Schulangebote, gemeinsames Spiel und regelmäßige Mahlzeiten helfen bei der Bewältigung des Alltags. Diese Zentren haben die lokalen Kindernothilfe-Partner gemeinsam mit den Überlebenden im Distrikt Dedaye aufgebaut.

Darüber hinaus haben die Kindernothilfe-Partner zusammen mit den Betroffenen 440 Häuser geplant und errichtet. Die neuen Häuser stehen auf Holzpfählen, die in den Boden einbetoniert sind. Dank der Verstrebungen und massiven Balken halten diese Wohnhäuser Stürmen von bis zu 200 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit stand. Außerdem konnten im Dedaye-Distrikt vier Schulen für insgesamt 477 Kinder erbaut werden. Alle Schulen sind jetzt so konstruiert, dass sie bei Stürmen der Dorfgemeinschaft als Schutzraum dienen. Die Klassenräume werden ab Juni 2009 bezugsfertig sein.

Durch den Zyklon "Nargis" am 2./3. Mai 2008 starben mindestens 134.000 Menschen, mehr als zwei Millionen wurden obdachlos.
Die Kindernothilfe war mit ihren lokalen Partnern direkt nach der Katastrophe mit Soforthilfe im Einsatz. Dadurch gelangten rasch Lebensmittelpakete, Säuglingsnahrung und Wasserreinigungstabletten sowie Reis, Öl und Zucker, Kerzen und Solarlampen zu den Not leidenden Menschen.

Spendenkonto Kindernothilfe Österreich:
Erste Bank, Kto.-Nr. 310028-03031, BLZ 20111
Kennwort: Kinder in Not
oder online unter:
www.kindernothilfe.at/Rubrik/Spenden/Online_Spenden.html

Rückfragen & Kontakt:

Gottfried Mernyi, Kindernothilfe Österreich Kommunikation
Tel.: 01 5139330 - 20 DW
Mobil: 0650 4088073
gottfried.mernyi@kindernothilfe.at
www.kindernothilfe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KNH0001