FP-Matiasek: Häupl soll für Opferschutz statt Täterschutz sorgen

Sicherheitskollaps in Wien erfordert Maßnahmen im Sinne der Bevölkerung

Wien, 29.04.2009 (fpd) - Opfer eines Verbrechens zu werden, ist immer ein traumatisches Erlebnis und sollte mit professioneller Hilfe aufgearbeitet werden können. Die Wiener SPÖ unter der Führung von Bürgermeister Häupl scheint dies aber nicht wirklich ein großes Anliegen zu sein sonst würde die SPÖ nicht so zögerlich mit der Umsetzung der flächendeckenden Versorgung umgehen, so die FPÖ-Wien Gemeinderätin, LAbg. Veronika Matiasek vor dem Hintergrund der laufenden Gemeinderatssitzung.

Wenn Häupl in der laufenden Sitzung feststellt, dass die Stadt Wien 50.000 Euro für den Opferschutz investiere so kann es sich hierbei ja nur um blanken Hohn handeln wenn man bedenkt wie viel Geld vergleichsweise jährlich in den Integrationsbereich investiert wird. Die SPÖ in Wien hat das Sicherheitsdebakel mit verursacht und muss daher sofort, in Absprache mit dem Innenministerium, für den raschen Ausbau eines umfassenden Opferschutzprogramms sorgen. Dafür sind mindestens fünf Millionen Euro als erster Schritt bereit zu stellen. Das ist die Stadt ihrer Aufbaugeneration schuldig, Matiasek.

Wien erlebt derzeit einen Sicherheitskollaps. Das fordert nicht nur einen raschen Ausbau aller sicherheitspolitischen Maßnahmen wie mehr Polizei, die Einrichtung eines städtischen Ordnungsdienstes und die sofortige Abschiebung ausländischer Straftäter, sondern auch die umfassende Betreuung der vielen Verbrechensopfer. Seitens Justizministerin Fekter hat es dazu zwar vollmundige Ankündigungen gegeben, die momentane Kriminalitätswelle hat allerdings alles überrollt und in der Praxis sind die Opfer meist auf sich selbst gestellt. Bürgermeister Häupl soll also endlich aufhören herum zu lavieren sondern Maßnahmen im Sinne der Bevölkerung umsetzen, so Matiasek abschließend. (Schluss)paw

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