VP-Ekici ad islamische Religionslehrer: Beruhigungspille statt klarer Worte und Handlungen

Wien (VP-Klub) - "Es ist erfreulich, dass angeblich nur drei von
169 islamischen Religionslehrer in Wien mangelhafte Deutschkenntnisse haben und zusätzliche Sprachschulungen brauchen. Wir möchten allerdings daran erinnern, dass die Sprachkenntnisse nicht ausschlaggebend waren für die Anfang des Jahres aufgekommene Debatte über den islamischen Religionsunterricht. Hauptursache für die Kritik war vielmehr die Einstellung einer nicht geringen Anzahl an islamischen Religionslehrern. So lehnt laut Studie eine nicht zu unterschätzende Minderheit (Anm.: bis zu 25 Prozent) der islamischen Religionslehrer die Demokratie ab, hält die Menschenrechte für unvereinbar mit dem Islam und begrüßt die Todesstrafe bei Abfall vom islamischen Glauben", so die Integrationssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Sirvan Ekici, in Reaktion auf die heute bekannt gegebenen Ergebnisse der Überprüfung der Deutschkenntnisse der Religionslehrer.

"Es ist uns natürlich klar, dass viele Religionslehrer unbenommen gute Arbeit leisten, nichts desto trotz ist es aber nicht hinzunehmen, dass ein gewisser, nicht zu vernachlässigender Teil der islamischen Religionslehrer nicht konform mit der Werte- und Rechtsordnung in Österreich geht. Das Verabreichen von Beruhigungspillen ist hier fehl am Platz. Nur 40 Prozent der islamischen Religionslehrer besitzen eine religionspädagogische Ausbildung. Notwendig sind ein Bildungsplan für den Religionsunterricht sowie eine Evaluierung des Religionsunterrichtes. Es muss darauf geachtet werden, dass der Unterricht nicht missbraucht wird, um fragwürdige Inhalte zu vermitteln. Die Tradition Wiens als Symbol des friedlichen Zusammenlebens verschiedener Kulturen und Religionen steht auf dem Spiel", betont Ekici abschließend.

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