Herz-Kreislauf-Sonderkrankenanstalt der SVA in Bad Ischl stellt Weichen für die Zukunft

Partnerschaftliche Kooperation sichert Attraktivität des Standortes für Mitarbeiter und Patienten

Bad Ischl (OTS) - Um die Versorgungsqualität laufend weiter zu entwickeln, hat sich die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) entschlossen, für die Führung der Herz-Kreislauf-Sonderkrankenanstalt Bad Ischl einen kompetenten Partner ins Boot zu holen. Im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung wurde die Homacon Krankenhausbeteiligung GmbH - ein Unternehmen im Verbund mit der Vinzenz Gruppe - als Bestbieter ermittelt. Die Einrichtung wird in Zukunft in Kooperation geführt und betrieben. Die Vinzenz Gruppe in Oberösterreich ist ein erfahrener Partner in der kardiologischen Versorgung mit ihren Krankenhäusern in Linz und Ried. "Den Patienten soll durch diese partnerschaftliche Kooperation ein hochmodernes und bestens ausgestattetes Haus zur Verfügung stehen. Schwerpunkt werden weiterhin Anschlussheilverfahren bei Versicherten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein", erklärt der Generaldirektor der SVA, Mag. Stefan Vlasich.

Gemeinsame Betriebsführung sichert Qualität

In der Überzeugung, dass im stationären Bereich höchste medizinische Qualität bei größtmöglicher Effizienz zu erreichen möglich ist, haben sich die SVA und die Vinzenz Gruppe folgende Ziele durch die gemeinsame Betriebsführung gesetzt: Laufende Weiterentwicklung der Versorgungsqualität, Bündelung des Know-hows zwischen SV-Träger und privatem Partner, Nutzenmaximierung für den Versicherten, Steigerung der Attraktivität der Rehabilitationseinrichtung, Schaffung von Zusatzleistungen, Erreichung einer optimierten Betriebsgröße, Stärkung der Marktposition und Verbesserung der Kostenstrukturen. Die Vinzenz Gruppe - einer der größten nicht-öffentlichen Spitalsträger in Österreich - hat in den vergangenen Jahren konsequent und erfolgreich ihre Strategie einer "Medizin mit Qualität und Seele" umgesetzt, bei der Werte sehr wichtig sind und der Vorrang des Menschlichen vor allem anderen steht. "Wir freuen uns sehr, diesen Weg gemeinsam mit der SVA und den Mitarbeitern in der Sonderkrankenanstalt Bad Ischl fortzusetzen und in der Region als wichtiger Impulsgeber mitzuwirken", so Dr. Michael Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe.

Gesundheitspolitisches Modellprojekt zum Wohle der Patienten

Die gemeinsame Betriebsführung stellt ein zukunftsorientiertes gesundheitspolitisches Modellprojekt für das österreichische Gesundheitswesen dar. "Unser Ziel ist es, die durchgängige und integrierte Versorgung - vom Krankenhaus bis zur Rehabilitation - zum Wohle aller Patienten weiter zu stärken. Damit wird endlich einer lang gehegten Forderung der Gesundheitspolitik in einem oberösterreichischen Pilotmodell Rechnung getragen. Wir können dadurch einen Gewinn in der Behandlung aller Patienten erreichen und durch die Vermeidung von Doppeluntersuchungen und die enge Kommunikation der therapeutischen Teams eine Vielzahl an ökonomischen Synergien realisieren", erläutert Heinisch.
Durch die Kooperation soll vor allem eine bessere Vernetzung aller Partner entlang der Behandlungskette sichergestellt werden, so dass sämtliche Behandlungsprozesse "nahtstellen-frei" integriert werden. Durch das reibungslose Zusammenspiel kann eine Verkürzung der Verweildauer der Patienten erzielt und diese früher wieder in den Arbeitsprozess bzw. in den Alltag integriert werden.

Win-win Situation auch für Mitarbeiter

Durch die neue Partnerschaft soll aber nicht nur die Versorgungsqualität im medizinischen Bereich weiter entwickelt werden, sondern auch in ökonomischer Hinsicht sollen positive Effekte realisiert werden. So ist im Zuge der neuen Betriebsführung vorgesehen, die gegebenen Marktpotenziale optimal zu nutzen, wodurch eine Erweiterung der Bettenzahl von derzeit 122 Betten um bis zu 30 weitere Betten geplant ist. "Durch die neu geschaffene Zusammenarbeit zwischen der SVA und der Vinzenz Gruppe entsteht für alle Partner eine win-win Situation, besonders auch für die Mitarbeiter, die in die Weiterentwicklung des Betriebskonzeptes und in das Qualitätsmanagement eng eingebunden werden", so Dr. Andreas Krauter, Geschäftsführer des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Linz (ein Haus der Vinzenz Gruppe).

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Rückfragen & Kontakt:

Dr. Michael Heinisch
Geschäftsführer
Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH, Wien
Gumpendorfer Straße 108, 1060 Wien
Tel.: 01/59988-3000
michael.heinisch@vinzenzgruppe.at
Web: www.vinzenzgruppe.at

Mag. Stefan Vlasich
Generaldirektor
Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA)
Wiedner Hauptstraße 84-86
1051 Wien
Tel.: 01-54 6 54-3437
Stefan.Vlasich@sva.sozvers.at
Web: www.sva.or.at

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