AK-Wahl in Niederösterreich: BriefwählerInnen ab sofort zur Wahl gerufen

Von 5. bis 18. Mai - 423.423 Wahlberechtigte - acht Listen treten an

Wien (OTS) - St. Pölten - Morgen Donnerstag startet die Briefwahl zur AK-Wahl in NÖ: rund 190.000 Wahlberechtigte erhalten ihre Wahlunterlagen postalisch zugesendet. Die Briefwahl funktioniert einfach und bequem: Der Stimmzettel wird ausgefüllt, ins Stimmzettelkuvert gelegt und beides mit dem Rücksendekuvert per Post zurückgeschickt. Für die BriefwählerInnen beginnt die Wahl sofort, denn: Gewählt werden kann gleich nach Erhalt der Briefwahlkarte - das Porto für das Rücksendekuvert zahlt die AKNÖ. Letzter Tag für die Stimmangabe per Post ist der 18. Mai

(Datum des Poststempels). Die AKNÖ empfiehlt, die Wahlkarte möglichst gleich zur Post zu geben.

BriefwählerInnen können auch - wenn sie die persönliche Stimmabgabe bevorzugen - ab 5. Mai in einem der 24 öffentlichen Wahllokale wählen. Die Information über die genauen Wahlzeiten und

Wahllokale ist im Begleitschreiben zur Wahlkarte enthalten.

In Summe sind bei der AK-Wahl in Niederösterreich 423.423 AKNÖ-Mitglieder wahlberechtigt. 55 % der Wahlberechtigten können direkt im Betrieb wählen, die entsprechenden Wahlorte und Wahlzeiten sind bereits Mitte April per Post zugeschickt worden. Wer zur Wahlzeit nicht im Betrieb anwesend ist, kann noch bis 2. Mai eine Briefwahlkarte beantragen.

8 Listen stehen zur Wahl - eine mehr als bei der Wahl 2004. Details dazu unter http://noe.arbeiterkammer.at/wahl2009, Link "Wer wird gewählt". Unter dieser Webadresse (Link "Abfrage der Wahlberechtigung") kann auch abgerufen werden, ob und wie man an der AK-Wahl teilnehmen kann - in seinem Betrieb oder per Briefwahl.

AKNÖ-Präsident Josef Staudinger appelliert: "Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass die ArbeitnehmerInnen eine starke Stimme haben. Darum ersuche ich unsere Mitglieder, zur Wahl zu gehen und die Interessenvertretung der Beschäftigten zu stärken."

Alle fünf Jahre wählen die ArbeitnehmerInnen bei der AK-Wahl die VertreterInnen in der Vollversammlung der AKNÖ. In Niederösterreich sind 110 Mandate zu vergeben. Die mit Abstand größte Fraktion ist mit 78 Mandaten die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen mit Präsident Josef Staudinger, der selbst nicht mehr als Spitzenkandidat antritt. Sie erreichte im Jahr 2004 69,17 Prozent der Stimmen. Zweitstärkste Fraktion war im Jahr 2004 die Liste NÖ AAB - Fraktion Christlicher Gewerkschafter mit 20,47 Prozent bzw. 23 Mandaten. Die Wahlbeteiligung betrug bei der letzten Wahl in NÖ 54,65 Prozent.

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