Grüne Niederösterreich unterstützen Eigeninitiative von Pro Bahn Österreich und der Initiative Ybbstalbahn

Petrovic: Bund, Land und ÖBB haben versagt - Eigenregie der RegionsbewohnerInnen erfolgversprechend

St.Pölten (OTS) - Pro Bahn Österreich und die Initiative Ybbstalbahn haben einen Entschluss gefasst: Nachdem Bund, Land und ÖBB der Ybbstalbahn keine Überlebenschance geben, sondern auf Mobilität mittels Buskonzept setzen, haben die BewohnerInnen der Region und Mitglieder der Initiativen beschlossen, den Fortbestand der Ybbstalbahn selbst in die Hand zu nehmen.
Die Grünen Niederösterreich unterstützen die Initiativen, die nun in Eigenregie für die Attraktivierung und Weiterführung der Eisenbahnstrecke Ybbstal sorgen wollen.
"Es ist traurig, dass Bund, Land und ÖBB bisher nicht fähig waren, den Bedürfnissen der Region gerecht zu werden. Mehr noch: Sie wollen an den Bedürfnissen vorbei das Aus der Ybbstalbahn beschließen. Deshalb müssen die RegionsbewohnerInnen nun selbst aktiv werden", so kommentiert Madeleine Petrovic, Klubobfrau der Grünen Niederösterreich die neuesten Entwicklungen in Sachen Ybbstalbahn. Für Petrovic ist das Vorhaben der Pro Bahn-Initiativen jedenfalls erfolgversprechend: "Wer, wenn nicht die BewohnerInnen der Region selbst, können ein geeignetes Mobilitätskonzept erstellen. Bund, Land und ÖBB wollten dem aber nie Gehör schenken. Die Initiative wird sich daher jetzt einen neuen Partner suchen, um die Ybbstalbahn nicht nur zu erhalten, sondern auch erfolgreich weiterzuführen", freut sich die Klubobfrau der Grünen über den mutigen Entschluss der Bahn-Befürworter.
Seit Bekanntwerden des Vorhabens haben sich bereits Interessenten für den Betrieb der Ybbstalbahn gemeldet."Das Geld, das für das unsinnige Buskonzept ausgegeben werden soll, muss nun der Initiative für die Attraktivierung der Ybbstalbahn bereit gestellt werden. Mit diesem Geld werden sie beweisen, dass öffentlicher Verkehr gewinnbringend -sowohl für die Betrieber als auch die Region - sein kann, wenn der Wille dazu vorhanden ist", so Petrovic abschließend.

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