Neues Volksblatt: "Notgroschen" (Von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 29. April 2009

Linz (OTS) - Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.
Die Weisheit ist alt, hat aber nach wie vor ihre Gültigkeit - auch wenn das immer wieder in Abrede gestellt wird. Auf der einen Seite sind die Baumeister der Krise, die Finanzjongleure und ihre Wirtschaftsprofessoren, die uns einreden wollten, man könne wirtschaftliche Naturgesetze durch immer gewagtere Spekulationen außer Kraft setzen. Und auf der anderen Seite sind die linken Finanz-und Wirtschaftstheoretiker, deren Grundsatz lautet: Das Geld kommt von der Bank und der Strom kommt aus der Steckdose.
Gemeinsam ist ihnen, dass sie jene für altmodisch und hinterwäldlerisch halten, die darauf schauen, dass die Staats-, Landes- und Gemeindefinanzen nicht aus dem Ruder laufen.
Und dann kommt die Krise - und plötzlich sind alle froh, wenn Geld da ist, mit dem man Konjunkturprogramme finanzieren kann. Wie in Oberösterreich, wo Landeshauptmann Josef Pühringer als Finanzreferent in den letzten Jahren einen Notgroschen für schlechte Zeiten angespart hat; trotz den Sticheleien aus dem linken Eck.
Dieser Notgroschen bestand am 1. Jänner aus 704 Millionen Euro. Ein Betrag, mit dem man auf dem Arbeitsmarkt viel Gutes tun kann, vor allem in Krisenzeiten.

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