Annus Mirabilis 1989

Österreichisches Kulturforum Paris setzt sich mit dem Fall des Eisernen Vorhangs auseinander

Paris (OTS) - 2009 jährt sich der Fall des Eisernen Vorhangs zum 20. Mal. Aus diesem Anlass veranstaltet das Österreichische Kulturforum in Paris unter dem Titel "Annus Mirabilis 1989" ein hochrangig besetztes Symposium, an dem Otto Pfersmann, Friedrich Bauer, Wolfgang Petritsch, Erhard Busek, Emil Brix, Johann Marte, Catherine Horel, Allan Janik sowie Jaques le Rider teilnehmen werden. Karl Markus Gauss gibt im Anschluss an die Veranstaltung eine Lesung.

1989 ist als ein Meilenstein in der Geschichte anzusehen. Das Gesicht Europas veränderte sich von einem Tag auf den anderen radikal. Der "Aufbruch in ein neues Europa" begann. Französischer Intellektuelle und in Frankreich lebende Emigranten wie Eugene Ionesco und Milan Kundera haben bereits vor 1989 das Thema "Mitteleuropa" stark geprägt. Bis heute besteht großes Interesse am Kulturraum "Mitteleuropa" und seinem kreativen Milieu. Darüber hinaus existiert in Frankreich eine langjährige intellektuelle Tradition sich gegen totalitäre Regime einzusetzen. Das Symposium diskutiert die heutige Bedeutung des Endes der Ost-West-Teilung 1989 für das Projekt Europa und für die französisch-österreichischen Beziehungen.

Das Pariser Symposium ist Teil der vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten aus Anlass des 20. Jahrestages des Falles des Eisernen Vorhangs initiierten Veranstaltungsserie unter dem Titel "Geteilt | Geeint. 1989-2009:
Aufbruch in ein neues Europa". Die Initiative versteht sich auch als Einladung an Alle zum Mitzudiskutieren, zum Entwickeln neuer Impulse und Ideen um den damaligen Wandel und das seither für die Wiedervereinigung Europas Erreichte aus spezifisch österreichischer Perspektive aufzuarbeiten.

"Das Jubiläum 2009 gibt uns die Gelegenheit, das Aufbruchsjahr 1989 und seine Bedeutung für die europäische Gegenwart aufzuzeigen. Wir wollen mit unseren Veranstaltungen einen Anstoß für ein besseres Verständnis der geschichtlichen Zusammenhänge geben. Gleichzeitig machen wir mit unseren Projekten sichtbar, wie sehr 1989 Teil unserer europäischen Identität und unseres heutigen Selbstverständnisses und Selbstbewusstseins geworden ist" so Botschafter Emil Brix, Leiter der Kulturpolitischen Sektion im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten.

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