Transsexualität: Hagenhofer: "Verwaltungsgerichtshof setzt wegweisenden und menschlichen Schritt"

SPÖ-Menschenrechtssprecherin begrüßt erfreuliches VwGH-Erkenntnis zu Transsexualität

Wien (SK) - "Das heutige Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs
ist eine gute Nachricht für Transsexuelle und ein nachgerade historischer Schritt im Zeichen von Menschlichkeit", begrüßte SPÖ-Menschenrechtssprecherin Marianne Hagenhofer Dienstagnachmittag den Wegfall des Operationszwangs für Transsexuelle. "Durch diesen wegweisenden Schritt ist sichergestellt, dass Transsexuelle
auch ohne Operation ihr Geschlecht in den Personenstandsurkunden ändern können", so Hagenhofer gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Mit seinem aktuellen Erkenntnis habe der Verwaltungsgerichtshof ein unübersehbares Zeichen von Menschlichkeit im Interesse der Betroffenen gesetzt, so Hagenhofer, die hier auch darauf verwies, dass für viele Betroffene eine Operation gar nicht möglich sei. Dies zum Beispiel deshalb, weil der Arbeitsplatz durch den langen Krankenstand bedroht wäre und im Falle des Verlustes der Arbeit Armut und Perspektivenlosigkeit droht.

"Und wir müssen auch bedenken, dass manche Menschen den Operationszwang wegen ihres Alters, ihres Gesundheitszustandes oder ihrer sozialen Situation gar nicht erfüllen konnten. Umso mehr ist das heute getroffene Erkenntnis zu begrüßen, denn es ist ein entscheidender Schritt zu mehr Menschenrechten und zum Abbau von Diskriminierungen gegenüber Transsexuellen", bekräftigte Hagenhofer, die sich darüber erfreut zeigte, dass damit nun auch langjährige Forderungen von SPÖ und SoHo Gehör gefunden haben. (Schluss) mb

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