LHStv. Rohr fordert Einstellungsförderung für freigesetzte Mitarbeiter

Kärntner Arbeitsmarkt wieder stärken

Klagenfurt (SP-KTN) - Die dramatische Arbeitsmarktsituation in Kärnten nahm LHStv. Ing. Reinhart Rohr heute zum Anlass eine Einstellungsförderung für freigesetzte Mitarbeiter zu fordern. Die jüngsten Beispiele bei Gabor in Spittal mit einem Abbau von 240 Mitarbeitern, bei der Tischlerei Wuntschek in Finkenstein mit 21 Mitarbeitern, bei der Firma Petritsch in Hermagor mit 61 Mitarbeitern und in Ferndorf bei der Firma Knauf Isolation Technology mit 93 Mitarbeitern seien Anzeichen genug, dass die bisher versprochenen Konjunkturpakete entweder nicht vorhanden seien oder einfach nicht greifen würden, so Rohr. "Daher fordere ich die einzig sichere Lösung umzusetzen, die freigesetzten Mitarbeitern den Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglicht: eine Einstellungsförderung, die aus Mitteln der öffentlichen Hand an Unternehmen als Wirtschaftsförderung gewährt wird, wenn diese bereit sind betroffene Mitarbeiter einzustellen", erklärte Rohr.

Als verheerend für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kärnten bezeichnete Rohr die Neigung Dörflers seine Augen vor den Tatsachen zu verschließen. "In Anbetracht der momentanen Situation ist es nicht damit getan, auf noch schlechtere Wirtschaftsdaten und Prognosen, wie beispielsweise in Deutschland zu verweisen, frei nach dem Motto: Es könnte uns auch schlechter gehen.", bemängelt Rohr. Er erwarte sich von Dörfler, dass dieser der Verantwortung als Landeshauptmann gerecht wird und endlich unterstützende Schritte für den Kärntner Arbeitsmarkt einleitet. "Anstatt in einem Dörfler-Brief zu den AK Wahlen, dessen Kosten sich auf rund 100.000 Euro belaufen, die parteipolitische Werbetrommel in eigener Sache weiter aus dem Steuertopf zu rühren, sollte Herr Dörfler an die Schicksahle von derzeit rund 23.000 arbeitslosen Kärntnerinnen und Kärntnern denken und etwas für sie tun", so Rohr.

Rohr betonte, dass er im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer keine Anstrengungen unversucht lassen werde, um dem Kärntner Arbeitsmarkt wieder neuen Aufschwung zu geben. "Der Landeshauptmann, der Arbeitsmarktreferent und der Wirtschaftsreferent sind dringend gefordert tätig zu werden und vor allem auch dafür zu sorgen, dass es ein gesichertes Budget und Rechnungsabschlüsse gibt, um zumindest dem derzeitigen Trend hoher Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken", so Rohr abschließend.

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