FP-Herzog zu Brauner und Ludwig: Errichtung von 5000 Wohnungen durch die Stadt Wien gefordert

Neues Konjunkturpaket zu wenig - FPÖ fordert Wohnbauoffensive und Abkehr vom Richtwertzins

Wien, 28-04-2009 (fpd) - Vor dem Hintergrund des von Brauner und Ludwig vorgestellten neuen Konjunkturpakets den geförderten Wohnbau betreffend, fordert heute der Wohnbausprecher der Wiener FPÖ, Stadtrat Johann Herzog erneut eine Wohnbauoffensive von der Gemeinde Wien. Seit dem Jahr 2000 hat sich Wien von der Errichtung neuer Wohneinheiten zurückgezogen. Mehrere Studien bestätigen jedoch bereits jetzt, dass bis zum Jahr 2030 mit einer deutlichen Erhöhung der Bevölkerungsdichte zu rechnen sein wird. Daher sei es notwendig, dass die Stadt Wien selbst rund 5000 Gemeindewohnungen nach alter Schule jährlich errichte und dies zusätzlich zu den geplanten 7000 geförderten Wohnungen, so Herzog.

Der Bedarf an Sozialwohnungen sei hoch, so Herzog. Die Wiener Rathaussozialisten betreiben aber weiterhin eine schleichende Abkehr vom sozialen Wohnbau. Faktum sei, dass die Stadt Wien mittlerweile zum Richtwertzins gewechselt und dies in keiner Weise akzeptabel sei. Die Wiener Freiheitlichen fordern in diesem Zusammenhang eine Rückkehr zum Kategoriezinsmodell, um sozial Schwache, wie Pensionisten oder Alleinverdiener, deutlich zu entlasten. Der Richtwertzins sei jedenfalls unsozial und stehe diametral zum sozialen Wohnbau. Das neue Konjunkturpaket der Rathausroten sei daher einmal mehr unausgereift und unzulänglich und schließe sozial schwache Wienerinnen und Wiener viel zu wenig bis gar nicht ein. "Die Gemeinde Wien muss endlich wieder sozial verträgliche Wohnungen bauen!", fordert Herzog abschließend. (Schluss) hn

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