Schweinegrippe - Belakowitsch-Jenewein: Schluß mit Lustig! Krisenstäbe müssen jetzt umgehend tagen!

Österreichischer Verdachtsfall in Steyr zeigt, daß Österreich keinesfalls auf einer "Insel der Seligen" liegt!

Wien, 28-04-2009 (fpd) - Der erste Verdachtsfall einer Schweinegrippeinfektion in Steyr bedingt jetzt sofortiges Handeln. Die gebildeten Krisenstäbe müssen jetzt umgehend tagen - auch wesentliche Sicherheitsmaßnahmen, wie etwa die Errichtung von Seuchenteppichen auf den Flughäfen, auf den wichtigsten Bahnhöfen sowie am Hafen Freudenau sind jetzt umgehend umzusetzen. Ungeachtet der Tatsache, ob sich dieser Verdachtsfall nun bestätigt oder sich die Entwarnung durch den ersten Schnelltest in weiterer Folge bestätigt, zeige sich doch, daß Österreich ebenfalls sehr verwundbar ist und wir hier keinesfalls auf einer "Insel der Seligen" leben, so heute die Gesundheitssprecherin der FPÖ, Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

Faktum ist, daß man bis vor ein paar Stunden noch davon ausgegangen ist, daß die Schweinegrippe einen Bogen rund um die österreichischen Staatsgrenzen machen werde. Diese naive Haltung ist jedoch durch den ersten Verdachtsfall vom Tisch - jetzt gelte es sämtliche Maßnahmen zu treffen, um die drohende Pandemie von den Österreichinnen und Österreichern abzuwenden. Auch die von der FPÖ bereits heute Vormittag formulierte Forderung nach einem temporären Einfuhrverbot von Schweinefleisch bzw. Schweinefleischprodukten habe nun umgehend umgesetzt zu werden. Das Schönreden hat zwar bei unserer Bundesregierung immer Saison - vielleicht erkennen die Herrschaften rund um Stöger und Oberhauser zumindest jetzt den Ernst der Lage, so Dr. Belakowitsch-Jenewein abschließend. (Schluß)

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