Spindelegger: "Solide und vertrauensvolle Partnerschaft mit Ungarn"

Neuer ungarischer Außenminister Balasz zu Besuch in Wien

Wien (OTS) - "Ungarn ist nicht nur Nachbar, sondern auch ein enger Freund. Das die erste Auslandsreise des neuen ungarischen Premierministers und des Außenministers nach Wien führt, ist eine neuerliche Bekräftigung unserer vertrauensvollen und ausgezeichneten nachbarschaftlichen Beziehungen", so Außenminister Michael Spindelegger nach dem Gespräch mit seinem neuen ungarischen Amtskollegen Péter Balász.

"Österreich und Ungarn verbindet eine besonders solide und gewachsene Partnerschaft - von der Gemeindeebene, über Europa bis zur UNO-Ebene. Unsere starke Verbundenheit zeigt sich auch im gemeinsamen Geschichtsbewusstsein. Wir werden heuer mit Veranstaltungen sowohl in Österreich als auch in Ungarn den historischen Durchbruch des Jahres 1989 feiern, der an unserer gemeinsamen Grenze seinen Anfang nahm", unterstrich Spindelegger. So veranstaltet das Außenministerium zum Thema: "1989-2009 Geteilt I Geeint" einen internationalen Kongress am 28. und 29. Mai in der Wiener Hofburg. Die besondere Qualität und Dynamik der bilateralen Beziehungen soll auch heuer wieder durch eine gemeinsame Regierungssitzung - diesmal in Wien - zum Ausdruck gebracht werden.

"Ungarn und Österreich arbeiten nicht nur bilateral, sondern auch auf internationaler und europäischer Ebene engstens zusammen:

So teilen wir ein starkes nachbarschaftliches Interesse am Balkan. Für Ungarn und Österreich ist die Ausweitung der Sicherheits- und Wohlstandszone auf dem Balkan eine klassische "win-win" Situation -politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, aber auch etwa bei der wichtigen Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich", so der Außenminister, der fortfuhr: "Wir dürfen nicht zulassen, dass eine "Balkanmüdigkeit" in der EU um sich greift. Balkanmüdigkeit in der EU könnte zu einer Reformmüdigkeit am Westbalkan führen."

Die Außenminister besprachen auch eine Intensivierung der Donauraumkooperation: "Der Donauraum bieten Ungarn und Österreich noch viel Kooperationspotential. Die Wirtschaft unserer beiden Länder ist in diesem Raum stark engagiert und hat schon früh die Chancen erkannt, die diese Region bietet. Wir wollen auch politisch alle Möglichkeiten wahrnehmen, die Dynamik des Donauraumes gemeinsam positiv zu nutzen. Gerade die Unterstützung Ungarns ist uns wichtig, um die österreichisch-rumänische Initiative zur Ausarbeitung einer EU-Donauraumstrategie erfolgreich umzusetzen", so Spindelegger abschließend.

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