4. KV-Verhandlungsrunde chemische Industrie abgebrochen

Wien (PWK315) - Am 27. April 2009 hat die 4.
Kollektivvertragsrunde in der chemischen Industrie stattgefunden. Die Verhandlungen wurden seitens der Gewerkschaften abgebrochen, obgleich die Arbeitgeber ein deutlich verbessertes Angebot mit einer Erhöhung der Löhne und Gehälter von 2 % zuzüglich einer Einmalzahlung von 300 Euro mit einer Laufzeit von 12 Monaten vorlegten.

Die Gewerkschaften wiederholten lediglich ihre Forderung der 3. Kollektivvertragsrunde mit einer zwingenden Lohn- und Gehaltserhöhung von 2,7 % und einer Einmalzahlung für das Jahr 2008.

Mit ihrem neuen Angebot haben die Arbeitgeber trotz der massiven wirtschaftlichen Schwierigkeiten der chemischen Industrie Österreichs und der weiterhin großen Unsicherheit für die nächsten 12 Monate ein äußerst attraktives Paket angeboten. Es ist für die Arbeitgeber unverständlich, dass bei einer derzeitigen Inflation von 0,8 % die Gewerkschaften auf einer Erhöhung von mindestens 2,7 % beharren.

Maßnahmen in den Betrieben wurden angekündigt, die die Arbeitgeber bedauern, da ihrer Meinung nach Gespräche zielführender sind.

Ein weiterer Verhandlungstermin steht noch nicht fest. (us)

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