Wiener ÖVP fordert Neubewertung des Lehrlingspakets

Bessere Eingangsqualifikation und monetäre Anreize für Betriebe sollen Ausbildung verbessern

Wien (OTS) - Für eine Verbesserung der Lehrlingsausbildung trat
die Wiener ÖVP im Rahmen einer Pressekonferenz heute, Dienstag, ein. Man müsse an erster Stelle die Eingangsqualifikationen in AHS und Hauptschule verbessern, so GR Alfred Hoch. Zweitens wäre eine verstärkte betriebliche Ausbildung begrüßenswert. Eine überbetriebliche Ausbildung, wie sie zum Beispiel vom waff (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungs Fonds) angeboten werde, sei zwar sinnvoll, aber vielleicht budgetär in Zukunft nicht abgedeckt. Hier müsse mit monetären Unterstützungen ein zusätzlicher Anreiz für Betriebe geboten werden. Als weitere Forderungen nannte Hoch die Freifahrt für alle BerufsschülerInnen, die Verdoppelung des AK-Bildungsgutscheins auf 300 Euro und eine verbindliche Qualitätssicherung, um das Image von Lehrberufen zu verbessern.

Unterstützt wurde Hoch bei seinen Forderungen von Bildungsforscher Dr. Johannes Steinringer, der bei den von Betrieben genannten Eingangsqualifikationen besonders die "Soft Skills" wie Interesse, Zuverlässigkeit und Lernbereitschaft hervorhob. Es gab auch Lob für die Lehrlingsausbildung in Wien, die seit 2003 ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Durchschnitt aufzuweisen hätte.

Weitere Informationen: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien, Telefon: 01 4000-81913, E-Mail: gerhard.zeinitzer@oevp-wien.at, im Internet: www.oevp-wien.at/ (Schluss) kad

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Erwin Kadlik
Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
Telefon: 01 4000-81083
E-Mail: erwin.kadlik@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0014