Amon begrüßt Einstellung der bespitzelungsähnlichen Fragen an Schülerinnen und Schüler

Schaden für die Republik ist zu eruieren

Wien, 28. April 2009 (ÖVP-PK) Als „dringend notwendig“ bezeichnete heute, Dienstag, ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon den Stopp der weiteren Befragung über persönliche Verhältnisse im Rahmen der Testung für die Bildungsstandards. „Ich begrüße es sehr, dass diese fragwürdigen, bespitzelungsähnlichen Fragen den Kindern nun nicht mehr vorgelegt werden“, so Amon weiter. ****

Es sei allerdings bezeichnend, dass die in Verantwortung des BIFIE durchgeführte Befragung nun nach der unnötigen Klagsdrohung gegen engagierte Schülervertreter die zweite, höchst problematische Aktion des Bundesbildungsforschungsinstitutes sei. „Das lässt berechtigte Zweifel an der Geschäftsführung des BIFIE aufkommen und wirft die Frage auf, ob die Geschäftsführung dort wirklich im Stande ist, ein so wichtiges Institut für die Weiterentwicklung der österreichischen Bildungslandschaft zu führen“, so der ÖVP-Bildungssprecher.

Amon erwägt jedenfalls eine „parlamentarische Anfrage an Unterrichtsministerin Schmied, um genaue Informationen über diesen fragwürdigen Fragenkatalog zu bekommen“. Auch sollten diverse schadensersatzrechtliche Fragen geklärt werden. „Wenn angeblich ein beträchtlicher Schaden durch die Diskussion rund um den Boykott der PISA-Studie entstanden sein soll, ist die Frage berechtigt, welcher Schaden für das BIFIE und damit für die Republik entstanden ist, wenn diese Testungen jetzt richtigerweise eingestellt und bisherige Testergebnisse verworfen werden müssen. Die Testungen sind natürlich mit einem großen Aufwand verbunden und daher muss geklärt werden, wer die Verantwortung dafür trägt“, so Amon.

Jedenfalls müsse für die Zukunft aber „sichergestellt sein, dass derartige Fragebögen untersagt sind und es auch eine umfassende und vor allem lückenlose Information an alle Verantwortungsträger gibt“, so Amon abschließend.

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