Wiener Grüne präsentieren Alternativen zur Lobau-Autobahn

Ausbau des Eisenbahnnetzes auch aus beschäftigungspolitischen Gründen gefordert

Wien (OTS) - Die Studie "Verkehrspolitisch sinnvolle Maßnahmen in der Ostregion" stand im Mittelpunkt eines Pressegesprächs, zu dem die Wiener Grünen gemeinsam mit den niederösterreichischen Grünen, heute, Dienstag, geladen hatten. Laut dem Umweltsprecher der Wiener Grünen, GR Rüdiger Maresch, habe "die ASFINAG Ende März verlauten lassen, dass die Umweltverträglichkeitsprüfung für die Lobau-Autobahn bereits beim Ministerium eingereicht sei". Begründet werde das Projekt mit den Vorteilen für die PendlerInnen. Aufgrund dessen hätten die Wiener Grünen oben genannte Studie beauftragt.

Ausbau von Bahn und Park & Ride-Anlagen

Der Ausbau des Eisenbahnnetzes würde rund 50 Prozent mehr Arbeitsplätze als der Bau von Autobahnen schaffen, so Maresch. In Zeiten der Wirtschaftskrise sei der Bau der Lobau-Autobahn daher auch aus beschäftigungspolitischen Gründen abzulehnen. Die von den Grünen beauftrage Studie würde zeigen, was den PendlerInnen tatsächlich "helfe". Man müsse in den Ausbau der Bahnstrecken und der Straßenbahnlinien investieren. Die Stadt Wien müsse aber auch vermehrt Park & Ride-Anlagen im Wiener Umland planen, um den PendlerInnen eine gute Alternative zum Auto zu bieten, aber auch um den Individualverkehr aus der Stadt zu bekommen, so der Umweltsprecher.

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