Rösch zur AK-Wahl Wien: Kaufkraft stärken - Armut bekämpfen

Wien (OTS) - Eine Stärkung der Kaufkraft für alle Arbeitnehmer, forderte heute der FA-Bundesobmann Ing. Bernhard Rösch, Spitzenkandidat bei der Wiener AK-Wahl, in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem freiheitlichen Bundesparteiobmann HC Strache. Die FPÖ fordere 100 Euro monatlich plus auf jede Kollektivvertragsstufe, um die Kaufkraft für alle Arbeitnehmer zu stärken.

Dies, so Rösch, sei ein geeignetes Mittel gegen die steigende Armut. Erschreckend und eines westlichen Sozialstaates unwürdig sei die Tatsache, dass rund 250.000 Österreicher derzeit trotz Beschäftigung an der Armutsgrenze leben würden. Dies vor dem Hintergrund, der Arbeitsmarktöffnung gegen Osten. Die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) fordern daher, dass der heimische Arbeitsmarkt erst dann geöffnet werden soll, wenn das Lohnniveau der neuen Mitgliedsstaaten 80% des Lohn- und Sozialniveaus der westlichen Länder erreicht habe. Dies habe übrigens auch seinerzeit EU-Staatssekretärin Ederer vor der EU-Volksabstimmung versprochen, erinnerte Rösch.

Ein wesentlicher Punkt der freiheitlichen Arbeitnehmerpolitik sei die Familienpolitik. Hier betonte Rösch die dringend notwendige Aufwertung des Berufes "Mutter". Dass der Wiener Bürgermeister Häupl die alte freiheitliche Forderung nach Gratiskindergärten jetzt übernommen habe, sei erfreulich, aber nur ein Baustein auf dem Weg zur echten Wahlfreiheit für Mütter, betonte Rösch.

Viele Mütter würden ihre Kinder lieber selbst erziehen, als sie ideologisch indoktrinierter Fremdbetreuung wie den Kinderfreunden zu überlassen, so Rösch. Das Problem dabei sei allerdings, dass sich viele Familien nicht leisten könnten auf ein Einkommen zu verzichten. Rösch will daher mit der Einführung eines Erziehungsgeldes für Mütter gegensteuern.

"Der Beruf der Mutter soll mit 800 Euro aufgewertet werden", so Rösch. Frauen hätten somit die Wahlfreiheit, ob sie zu Hause für ihre Kinder sorgen wollen oder für Kindergärten zahlen. Auch das von der FPÖ forcierte Familiensteuersplitting würde die Entscheidung für ein Kind vom Geld unabhängiger und somit einfacher machen, bemerkte Rösch abschließend.

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