Strache zur AK-Wahl: Roter Wärmestube muss eingeheizt werden

Wien (OTS) - Der letzten Zufluchtsstätte für sozialistische Kader, der Arbeiterkammer, müsse bei der kommenden AK-Wahl in Wien ordentlich eingeheizt werden, sagte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Ing. Bernhard Rösch.

Es sei höchste Zeit, so Strache, dass die Vormachtstellung der SPÖ in der Arbeiterkammer zurückgedrängt werde. Zu lange sei die Arbeiterkammer als Wärmestube für abgehalfterte SPÖ-Funktionäre und Kaderschmiede für SPÖ-Nachwuchshoffnungen missbraucht worden. "Auch wenn die SPÖ die AK als ihr persönliches Eigentum ansieht, sie ist es nicht", so Strache. "Die Arbeiterkammer ist die Interessenvertretung für alle Arbeitnehmer, auch wenn das die Sozialisten nicht wahr haben wollen", betonte Strache.

Dies gelte besonders für die rund 90 Millionen Euro, die die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihren Zwangsbeiträgen pro Jahr für ihre Interessenvertretung berappen. "Diese 90 Millionen sind keine Subvention für die SPÖ", betonte Strache. Es sei daher von entscheidender Bedeutung die Stimme der Freiheitlichen in der AK zu stärken, um eine Kontrollfunktion ausüben zu können. Besonders vor dem Hintergrund, dass AK-Präsident Tumpel unlängst eine Senkung der Arbeiterkammer-Umlage ausgeschlossen habe, so Strache.

Dies sei aus zwei Gründen massiv zu hinterfragen, so Strache. Erstens habe Tumpel die Kosten für den Umbau des AK-Gebäudes in Wien nicht nennen "können", aber versichert, dass man "innerhalb des Voranschlages" sei. Und Zweitens, so Strache, sei es unverständlich, dass die Interessenvertretung der Arbeitnehmer in Zeiten der Wirtschaftskrise - die in erster Linie kleine Arbeitnehmer treffe -diese nicht mit einer Beitragssenkung entlasten wolle. "Die Arbeiterkammer soll zumindest in der Zeit, in der die Krise noch anhält, die Beiträge senken und so einen Beitrag zur Entlastung der Arbeitnehmer leisten", forderte Strache.

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