FP-Gartelgruber: Frauenpension ist tabu!

Drohung mit mehr Zuwanderung durch die PVA ist mehr als entbehrlich

Wien (OTS) - "Das Pensionsalter von 60 Jahren für ASVG-versicherte Frauen ist per Verfassungsgesetz bis zum Jahr 2024 gesichert und dabei muss es auch bleiben", erteilt FP-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber Überlegungen des scheidenden Generaldirektors der Pensionsversicherungsanstalt, Ewald Wetscherek, eine frühere Angleichung an das höhere Pensionsalter der Männer vorzunehmen, eine Absage. Dass Österreich bei der Beschäftigungsquote der Frauen in der Gruppe der über 60-Jährigen deutlich unter dem Durchschnitt der EU-15-Staaten liege, sei zur Kenntnis zu nehmen, werde sich aber in den nächsten Jahren angleichen.

Die Vereinheitlichung werde durchgeführt, allerdings in einem verträglichen Zeitrahmen, der Einschnitte für jene Frauen, deren Rechtsanspruch sich seit dem Eintritt ins Erwerbsleben geändert habe, minimiert: "Wetschereks Argument, dass Frauen durch längere Versicherungszeiten höhere Pensionen erhalten würden, stimmt natürlich. Allerdings sind für die derzeit niedrigeren Durchschnittspensionen der Frauen vor allem andere Faktoren, wie die Nichtanerkennung der Familienarbeit als eigener Pensionsanspruch, verantwortlich", so Gartelgruber.

Scharf weist die FP-Frauensprecherin die Aussage Wetschereks zurück, die Anhebung des Frauenpensionsalters sei auch eine Alternative zu verstärkter Zuwanderung nach Österreich: "In Wahrheit ist die in den letzen Jahrzehnten nach Österreich erfolgte Zuwanderung einer der Hauptgründe für unsere Probleme. Der Massenzuzug unqualifizierter Zuwanderer und mangelnde Qualifikation auch in bestimmten Gruppen der zweiten und dritten Zuwanderer-Generation kosten unsere Gesellschaft mehr als sie bringen, der Zuwanderungssaldo ist hier eindeutig negativ."

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