Senioren-Kandidat Becker: Mit uns gibt es sicher keine neue Vermögenssteuer

Becker: "Gerade in der Krise ist es verantwortungslos, Neid zu schüren!"

Wien (OTS) - Derzeit wird behauptet, die Österreicherinnen und Österreicher seien für die Einführung so genannter "Reichensteuern". "Für die Senioren kann das kategorisch ausgeschlossen werden: Die älteren Generationen wollen sicher keine neuen Steuern!" hält Heinz K. Becker, Österreichs einziger Senioren-Kandidat zur "Österreich-Wahl für Europa", fest. "Hart erarbeitete Ersparnisse wurden schon mehrmals versteuert: mit Lohn- und Einkommenssteuer, mit Mehrwertsteuer, KESt etc." Becker betont dabei, dass die gesamte Diskussion besonders auch im europäischen Zusammenhang zu sehen ist, weil die einzig zielführende Maßnahme der Transaktionssteuer nur mit allen Staaten gemeinsam umgesetzt werden kann.

Becker lenkt in der heimischen Diskussion den Fokus auf die Fakten: "Lassen Sie sich vom Begriff "Reichensteuer" bloß nicht täuschen! Wenn die Rot-Grüne Allianz mehrere Milliarden an geplanten Einnahmen erreichen will, so wird dies keineswegs nur "die Reichen" betreffen, sondern alle, die auch nur ein kleines Eigentum erwirtschaftet haben - ganz besonders Österreichs Senioren!"

Dies wird auch von SPÖ-Granden offen bekannt. Der ehemalige Finanzminister Hannes Androsch sagte dazu beispielsweise, dass eine solche Steuer "immer die kleinen Leute treffen" müsse, ebenso wie Häuselbauer, Betriebe und Autobesitzer. "Im Besonderen" wären von einer solchen Steuer "auch die" derzeit ohnedies unter Druck geratenen "Pensionskassen betroffen".

"Die Katze ist aus dem Sack! Die SPÖ-Pläne würden gerade jene treffen, die sich in ihrem Leben etwas mühsam erspart haben!", so der Senioren-Kandidat.

"Die Menschen haben zuerst ihr Einkommen versteuert, dann haben sie den kleinen Rest auf dem Sparbuch gespart und dafür Kapitalertragssteuer gezahlt und am Schluss haben sie für jeden einzelnen Ziegel ihres Hauses Umsatzsteuer berappt - und jetzt sollen sie als "Reiche" beschimpft und besteuert werden?! Nicht mit uns!", wehrt sich Becker namens der mehr als zwei Millionen Senioren Österreichs gegen eine neuerliche Steuer-Abzocke und betont: "Der Seniorenbund hat bestimmt nicht jahrelang für die Abschaffung von Erbschafts- und Schenkungssteuer gekämpft, damit diese dann durch die Hintertür wieder eingeführt wird! Es ist verantwortungslos, die Menschen so zu verunsichern! Noch bevor die Steuerentlastung bei allen am Konto angekommen ist, denken manche Klassenkämpfer schon wieder darüber nach, wie sie dieses Geld zurückholen können!"

"Für mich als Seniorenvertreter ist klar: Der Staat muss in der Krise zuerst bei sich selbst sparen und nicht bei den Menschen", so Becker weiter. "Nun stellt sich noch die Frage, was genau die SPÖ sich unter einem "Sozialen Europa" vorstellt? Steuern auf alles, was sich jemand erspart hat? Nicht mit uns!", bekräftigt Becker seine Position für Europa.

Für eine europaweite VermögensTRANSAKTIONSsteuer wird sich auch Senioren-Kandidat Becker einsetzen. "Diese trifft nämlich Aktienspekulanten und nicht Sparer und Häuselbauer. Eine Einführung macht allerdings nur in ganz Europa Sinn", so Becker abschließend.

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