ÖH: Hoffen auf positive Auswirkungen des Kollektivvertrags

ÖH begrüßt Kollektivvertrag zwischen Universitäten und Gewerkschaft

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH) begrüßt die heutige Einigung beim Kollektivvertrag für die Universitätsangehörigen. Gleichzeitig hofft die ÖH auch auf einen positiven Effekt auf die Attraktivität der Tätigkeit an Österreichischen Hochschulen. ÖH-Vorsitzender Samir Al-Mobayyed: "Wir erwarten uns, dass der Kollektivvertrag einen zusätzlichen Anreiz für aufstrebende angehende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bietet an einer Österreichischen Hochschule tätig zu werden. Bei der momentanen internationalen Konkurrenz müssen wir dem wissenschaftlichen Personal ansprechende Perspektiven bieten. Wir brauchen mehr hochqualifizierte Mitarbeiter an unseren Universitäten. Wenn wir keine attraktiven Bedingungen schaffen, werden wir diese nicht bekommen. Die Konsequenz wäre, dass sich an der prekären Betreuungssituation der Studierenden in den nächsten Jahren wohl nichts ändern würde."

Abschließend bekräftigt die ÖH auch ihre Forderung nach einer externen qualitativen Evaluierung von Lehrveranstaltungen und deren Vortragenden. "Um die Qualität unserer Hochschulen zu steigern, reicht es nicht aus, nur die Studierenden zu evaluieren. Es ist vielmehr auch eine qualitative Evaluierung der Vortragenden notwendig, mit entsprechenden Konsequenzen, wenn die Leistung nicht passt", so Al-Mobayyed abschließend.

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