FP-Ebinger: Umstrukturierungsmaßnahmen im Bereich der Gesundheit setzen

Wien, 24.04.2009 (fpd) - Im Gesundheitssystem stimmt längst von vorne bis hinten nichts mehr. Hier gäbe es genügend Einsparungspotenzial im Gesundheitssektor. Im Bereich der Medikamentenabgabe in den Apotheken wäre beispielsweise schon eine gewaltige Summe möglich. Etwa eine halbe Milliarde Euro liegt in den Medikamentenschränken der Wienerinnen und Wiener. Würde man gesetzlich eine stückgenaue Abgabe im Gesetz verankern, so könnte sicherlich einiges eingespart werde. Auch eine E-Medikation auf der E-Card - deren simples System viel besser genutzt werden muss -sollte angeboten werden, so heute der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Gerald Ebinger.

Allerdings sind die Kosten für Medikamente, mit rund 13 Prozent an den Gesamtausgaben, vergleichsweise eher gering. Nur alleine damit, wird eine Sanierung des Gesundheitssystems nicht gelingen. Sehr wohl kann man aber in Sachen Hanusch Krankenhaus einiges verändern. Das Hanusch Krankenhaus ist - und dies darf man nicht außer Acht lassen -nämlich für den größten Defizit-Brocken innerhalb der WGKK verantwortlich - hier muss endlich etwas getan werden. Bisher hat die Stadt Wien eine - wie vom Rechungshof vorgeschlagen - Ausgliederung des Hanusch Krankenhauses immer abgelehnt. Aus Sicht der Freiheitlichen ist es daher blanker Hohn wenn Stadträtin Wehsely meint "Die Krankenkasse ist keine Sparkasse" und zeitgleich vom Wiener Steuerzahler die Finanzierung des Hanusch Krankenhauses prolongiert.

Die Kassen müssen zusammengelegt werden und ein differenzierten Zugang für Staatsbürger und Nicht-Staatsbürger muss geben sein. Nur auf diese Weise kann der Fortbestand des österreichischen Gesundheitswesens gesichert werden, ist der Gesundheitssprecher überzeugt und hält abschließend fest, dass, wenn Wehsely nicht mehr zur Sanierung der Krankenkassen zu sagen hat, ein Beenden der Misere noch lange nicht in Aussicht sei. (Schluss)paw

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