VP-Korosec zur Wiener Gebietskrankenkasse: Hilflos ohne fremde Hilfe

Wien (VP-Klub) - "Stadträtin Wehsely vertrat in einer Tageszeitung die Ansicht, dass man eine Krankenkasse (Anm: gemeint ist die Wiener Gebietskrankenkasse) nicht mit einer Sparkasse vergleichen könne. Das ist schon richtig, trotzdem ist aber auch für ein nicht gewinnorientiertes Unternehmen eine effiziente Betriebsführung Pflicht", betont LAbg. Ingrid Korosec, Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien.

Wie das funktioniert, zeige der Rechnungshofbericht zum Vergleich der Oberösterreichischen und der Wiener Gebietskrankenkasse 2008. "Während man in Oberösterreich durch Reformen, etwa beim Verwaltungsaufwand, bereits erste Erfolge vorweisen kann, bleibt Wien weiter zurück", zeigt Korosec wenig Verständnis für den schleppenden Reformeifer der WGKK-Führung.

Sündteures Hanusch-Spital

"Aussagen wie ’man werde sich weiterhin um Sparsamkeit bemühen’ bleiben Lippenbekenntnisse, solange nicht längst fällige Strukturänderungen angegangen werden", meint die VP-Gesundheitssprecherin. Über die Tatsache, dass die WGKK als einzige Gebietskrankenkasse mit dem Hanusch-Krankenhaus ein eigenes Spital betreibt, das jährlich einen Betriebskostenabgang von rund 140 Millionen Euro verzeichnet, schweigt zur Empörung von Korosec die zuständige Stadträtin. Die vom Rechnungshof vorgeschlagene Ausgliederung des sündteuren Hanusch-Spitals hat die Stadt Wien bisher abgelehnt. "Wie kommen die Wiener SteuerzahlerInnen dazu, für diese Sturheit der Stadt Jahr für Jahr mit ihren Steuergeldern gerade stehen zu müssen?" so Korosec abschließend.

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