AKS Wien und SJ Wien: Nicht mit uns! Über 30.000 SchülerInnen am Stephansplatz in Wien

AKS Wien und SJ Wien fordern Reformen statt billigen Kompromissen

Wien (OTS) - Über 30.000 SchülerInnen beteiligten sich heute beim erfolgreichen Schulstreik am Stephansplatz in Wien gegen die Einigung bei den schulautonomen Tagen und den bildungspolitischen Stillstand, zu dem die AKS Wien und die Sozialistische Jugend (SJ) Wien aufgerufen hatten.

Sandra Breiteneder, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien zeigt sich über den erfolgreichen Streik sehr erfreut: "Heute haben wir ein Zeichen gesetzt, dass die Stimmung über die kürzlich getroffenen bildungspolitischen Entscheidungen deutlich macht. Wir haben gezeigt, dass wir uns nicht mit halbherzigen Kompromissen zufrieden geben und für unsere Interessen einstehen", so Breiteneder weiter.

"Wir haben heute den größten Schulstreik seit 2000 erlebt. 30.000 Schülerinnen und Schüler haben gezeigt was sie von den kürzlich getroffenen bildungspolitischen Entscheidungen halten", so Anna Palienko, Vorsitzende der AKS Wien und Marlen Stahrmüller stv. Vorsitzende. "Wir sind bestürzt darüber, wie sich die ÖVP-nahe Schülerunion und "ihre" BundesschülerInnenvertretung in der Diskussionen rund um unsere Bildung positioniert haben. Ein Bundesschulsprecher der offensichtlich als Marionette für eine konservative LehrerInnengewerkschaft agiert, ist für uns als Interessensvertretung nicht tragbar", so Palienko und Stahrmüller weiter. "Wenn es die gewählte BSV nicht zu Stande bringt, unsere Interessen zu vertreten, dann müssen wir es eben selbst in die Hand nehmen."

"Die großen Proteste heute waren ein starkes Zeichen für die Wünsche der Schülerinnen und Schüler. Gerade jetzt dürfen wir nicht aufhören, sondern müssen weiterhin zeigen, dass uns die bildungspolitische Zukunft ein wichtiges Anliegen ist. Wir werden weiter für die schulautonom freien Tage, mehr Geld für unser Bildungssystem und eine sozial gerechte Schule eintreten!", so Breiteneder, Palienko und Stahrmüller abschließend.

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