FPÖ-Herbert: Flexi-Pool - Synonym für die gescheiterte Personalpolitik bei der Exekutive

Wien (OTS) - Die bereits mehrmals geäußerte Befürchtung, dass der Einsatz von neuen Polizistinnen und Polizisten im Rahmen des Flexi-Pool weniger eine Personalausgleichsmaße darstellt, sondern nur zur Ruhigstellung der Bevölkerung wegen der ausufernden Kriminalitätslage in den Großstädten und Ballungszentren dient, hat sich nun endgültig bestätigt, reagierte heute der Vorsitzende der AUF/Exekutive Wien, der freiheitliche Bereichsprecher für den öffentlichen Dienst, NAbg Werner Herbert, auf die Festlegung von Innenministerin Fekter, dass die neu ausgebildeten Exekutivbeamten vorwiegend in den Ballungszentren eingesetzt werden.

Offenbar hat nunmehr das Innenministerium auch eingesehen, dass von den jährlich 1000 zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätzen, aufgrund der enormen Pensionsabgänge in den kommenden Jahren, lediglich 274 Polizistinnen und Polizisten als faktischer Personalzuwachs für die kommenden 5 Jahre übrig bleiben, so Herbert. Um diese wenigen und völlig ungenügenden Personalzugänge zu kompensieren bedient man sich nunmehr offensichtlich der neu ausgebildeten Polizistinnen und Polizisten, um durch ihren flexiblen Einsatz in verschiedensten Brennpunkten - wahrscheinlich durch möglichst massives und medial vorgeführtes polizeiliches Auftreten wie schon zuletzt bei den verschiedensten Schwerpunktaktionen der Exekutive praktiziert - der Bevölkerung einmal mehr vermeintliche Sicherheit vorzugaukeln.

Nicht nur, dass diese Art "Märchenpolizei-Politik" grundsätzlich anzulehnen ist, wurde durch die von Innenministerin Fekter nunmehr präzisierte Vorgangsweise auch klar gestellt, dass der eigentliche Zweck des Flexi-Pools nicht mehr gegeben ist und es sich dabei ausschließlich um eine personelle Notmaßnahme für die Exekutive handelt. Es ist nämlich aufgrund des ohnehin katastrophalen Personalstands bei der Exekutive weder davon auszugehen, dass in absehbarer Zeit lang gediente Polizistinnen und Polizisten aus den Ballungszentren und Großstädten wegversetzt werden, noch dass Karenzierungen oder Zuteilungen außerhalb von Ballungszentren und Großstädten damit ausgeglichen werden.

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