BZÖ-Huber: Bauernbund hat Mitschuld an Finanzproblemen der Bauern

Wien (OTS) - "Wenn Bauernbundpräsident Grillitsch davon spricht, dass die Bauern keine Liquidität mehr haben und Ihre Kreditraten nicht mehr bezahlen können, ist das richtig. Er soll aber auch die Gründe nennen: die ÖVP-Agrarpolitik, das Versagen der AMA und der immer höhere Druck der Raiffeisenbanken auf die Landwirte", erklärte BZÖ-Agrarsprecher Abg. Gerhard Huber. Er fordert die Befreiung des Agrardiesels von der Mineralölsteuer und die Senkung der Mehrwertsteuer von 20 auf 4 Prozent für pauschalierte Landwirte, wie etwa in Italien.

Die Landwirtschaft muss laut Huber endlich in Ihrer Existenz gesichert werden. Dazu müsse am österreichischen Markt auch der freie Handel gefördert werden, nicht nur die Genossenschaften. Angesichts der Tatsache, dass italienische Landwirte für die Produkte Milch und Fleisch mindestens 30 Prozent mehr bekommen als die heimischen Bauern, sei es nötig, dass auch Landwirtschaftsminister Berlakovich endlich handelt. "Das Geld dazu ist im Budget und eine Verwaltungsreform bei der AMA und den Kammern brächte noch mehr finanzielle Möglichkeiten", so Huber.

"Mit der richtigen Unterstützung wird der Landwirt wieder vom Bittsteller zum Unternehmer, kann wieder investieren und gesunde Lebensmittel produzieren", erklärte Huber. Zusätzlich würden tausende Arbeitsplätze geschaffen.

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