Neuer Eklat: Offene Denunzierung Mölzers durch Hans-Peter Martin

EU-Parlamentspräsidium stellt Haltlosigkeit von Vorwürfen HP Martins gegen Mölzer fest

Wien (OTS) - Am heutigen letzten Tag der Plenarwoche des Europäischen Parlaments in Straßburg kam es zu einem Eklat mit fragwürdigem Beigeschmack. Der freiheitliche Spitzenkandidat und EU-Abgeordnete Andreas Mölzer, der wegen familiärer Verpflichtungen bereits gestern Nacht aus Straßburg abreisen mußte, war bei den Abstimmungen heute nicht zugegen. Zufällig nahm ein Mitarbeiter einer anderen Fraktion auf Mölzers Sitz im Plenarsaal Platz, was den EU-Abgeordneten Hans-Peter Martin dazu bewegt hat, schreiend aufzustehen, und zu behaupten, daß dieser Mitarbeiter für Mölzer abstimmen würde, um diesem betrügerisch das Taggeld zu erschwindeln. Abgesehen davon, daß das ohne eine elektronische Ausweiskarte gar nicht möglich ist, stellte das Präsidium des Europäischen Parlaments umgehend die Haltlosigkeit von Martins Vorwürfen gegen Mölzer fest, und kündigte an, den Präsidenten des Parlaments damit zu befassen, in welcher Form diese Denunzierung zu ahnden ist.
Auf Frage des Freiheitlichen Pressediensts, was der EU-Spitzenkandidat Andreas Mölzer von diesem Vorfall halte, meinte dieser, daß er heute aus Printmedien und der APA die Behauptung Martins entnommen habe, er, Mölzer, habe Martin gestern im Zuge eine Abstimmung im Parlament als "Fall für die Psychiatrie" bezeichnet. "Diese Behauptung Martins ist ebenso haltlos, wie der heutige hysterisch vorgebrachte Denunzierungs-Versuch durch ebendiesen. Das deutet darauf hin, daß Martin wirklich ein Problem hat", so Mölzer, der weiter meint, daß er auf die Fairness der Medien hoffe, und diese auch über den heutigen Vorfall korrekt berichten. "Bei aller berechtigten Kritik, die Martin an der EU üben mag, zeichnet auch der heutige Fall ein sehr fragwürdiges Bild von Denunzierungs-Methoden durch Martin", so der freiheitliche Spitzenkandidat abschließend.

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