FP-Kowarik: Projekt "Der neue Wienfluss"

Nachfrageverfahren des Rechnungshofes zeigt Versäumnisse bei Projektierung und Kosten

Wien, 24.04.2009 (fpd) - Das Projekt "Der neue Wienfluss" wurde unter anderem wegen 814.000 Euro verschwendeter Planungskosten und Mängel in der Projektierung vom Rechnungshof kritisiert, so der freiheitliche Gemeinderat von Wien, LAbg. Mag. Dietbert Kowarik.

Im Rahmen des Nachfrageverfahrens wurde nun die Verbesserung der Kostenerfassung und die Einrichtung eines umfassenden Kostencontrollings sowie die eingeforderte rechtzeitige Einholung behördlicher Genehmigungen zugesagt, dennoch blieben weiterhin einige Punkte offen, so Kowarik, der weiter meint, dass aus Sicht des Naturschutzes hier das Fehlen von punktuellen Insellösungen bei der Uferbegleitbegrünung sowie die Prüfung der Passierbarkeit der für die Fische unüberwindlichen Rampen anzuführen wäre.

Die zugesagte Umsetzung der sinnvollen Beschränkung des Projektes "Wiental-Highway" auf den Abschnitt zwischen Kennedybrücke und Hackinger Steg wird seitens der FPÖ begrüßt, bestätigt sie doch klar die freiheitliche Position zu diesem Projekt. Damit das Gesamtprojekt zu einem gedeihlichen Ende im Sinne des Natur- und Umweltschutzes aber auch der Steuerzahler kommt, fordert Kowarik die Verantwortlichen, allen voran Umweltstadträtin Sima auf, den noch ausständigen Empfehlungen des Rechnungshofes nach Klärung der wesentlichen Rahmenbedingungen bei Wettbewerben zur Ideenfindung und bei der Planung von Bauprojekten sowie die Vorschriften des Bundesvergabegesetzes umgehend Folge zu leisten. (Schluss)paw

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