25.434 Kärntner holten sich den Teuerungsausgleich

LR Dobernig zog Bilanz - Direkte und unbürokratische Hilfe hat sich bewährt - Erfolgreiche Aktion wird Ende 2009 fortgesetzt

Klagenfurt (LPD) - Als direkte und unbürokratische Hilfe gegen die Teuerung wurde der Teuerungsausgleich Ende 2007 vom verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider erstmals eingeführt. Für das Jahr 2008/2009 wurde er auf Initiative von Finanzreferent LR Harald Dobernig neuerlich ausbezahlt. Heute, Freitag, zog Dobernig gemeinsam mit Siegfried Wuzella vom Bürgerbüro des Landeshauptmannes in einer Pressekonferenz in Klagenfurt Bilanz über die erfolgreiche Aktion. "Insgesamt haben 25.434 Menschen den Teuerungsausgleich erhalten, fast drei Millionen Euro wurden ausbezahlt. Bewährt hat sich auch die erhöhte Unterstützung für Familien mit mindestens drei Kindern: 4.093 Menschen haben statt 100 Euro den erhöhten Teuerungsausgleich in Höhe von 200 Euro erhalten", nannte der Finanzreferent Fakten.

Dobernig hob hervor, dass sich der Teuerungsausgleich angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise als wirkungsvolle Unterstützung für Familien und Menschen mit geringem Einkommen bewährt habe. "Die weltweite Wirtschaftskrise und die steigenden Lebenshaltungskosten bereiten den Menschen enorme Sorgen. Deshalb haben wir den Teuerungsausgleich eingeführt, um den Menschen direkt und unbürokratisch zu helfen. Über 25.000 Kärntnerinnen und Kärntner haben sich den Teuerungsausgleich abgeholt, das beweist, wie sehr die Unterstützung von den Betroffenen angenommen wird", so der Landesrat. Dieser kündigte auch an, dass der Teuerungsausgleich auch für 2009/2010 ausbezahlt werde. Die bisherigen Anspruchsberechtigten werden im Herbst angeschrieben und über die Möglichkeit der Überweisung oder der Barauszahlung informiert.

Der Teuerungs-Ausgleich hilft aber nicht nur den Menschen, sondern auch der Kärntner Wirtschaft. Gemäß einer IHS-Studie vom Vorjahr wird das ausbezahlte Geld zur Gänze in Kärnten ausgegeben. Laut aktuellen Berechnungen beträgt der volkswirtschaftliche Gesamteffekt fast vier Millionen Euro. Das Durchschnittsalter der Empfänger liegt laut IHS bei 62 Jahren, mehr als drei Viertel sind Frauen.

Der Finanzreferent verwies auch darauf, dass sich 17.165 Menschen den Teuerungsausgleich in bar abgeholt haben, anstatt die Möglichkeit der Überweisung in Anspruch zu nehmen."Das beweist, dass es richtig war, die Auszahlaktionen auszuweiten. Neben der großen Auszahlaktion in der Landesregierung haben wir in sieben Bezirken und dreizehn Gemeinden den Teuerungsausgleich ausbezahlt, der Zustrom war enorm. Viele haben auch die Gelegenheit genützt, um im persönlichen Gespräch ihre Anliegen mitzuteilen."

Dobernig dankte auch Wuzella,für den reibungslosen Ablauf der Auszahlung. Beim Kärntner Teuerungs-Ausgleich erhalten Pensionisten mit Ausgleichszulage, Bezieher der allgemeinen Wohnbeihilfe, Bezieherinnen des Kärntner Müttergeldes und Bezieher des Familienzuschusses 100 Euro. Familien mit mindestens drei minderjährigen Kindern im gemeinsamen Haushalt erhalten 200 Euro. (Schluss)

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