Amon: Gratulation, dass sich Schüler so massiv in ihre eigenen Angelegenheiten einmischen

Ult: Bildungsministerin soll endlich mit allen Schulpartnern zu gemeinsamen Gesprächen zusammenkommen =

Wien, 24. April 2009 (ÖVP-PK) Zu den heutigen, zum überwiegenden Teil friedlichen Demonstrationen tausender Schülerinnen und Schüler sagte ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon, dass dies ein „beeindruckendes Signal der Schülerinnen und Schüler gewesen ist, sich in ihre eigenen Angelegenheiten einzumischen. Es straft auch all jene Lügen, die ständig behaupten, junge Menschen würden sich nicht für Politik interessieren. Das Gegenteil ist der Fall und das ist grundsätzlich positiv zu bewerten“, so Amon. Amon erwartet sich seitens der Bildungsministerin die Klarstellung, dass die Fehlstunden aufgrund der Teilnahme an den Demonstrationen entschuldigt seien, hielt jedoch gleichzeitig fest, dass jegliche Formen von Sachbeschädigungen nicht zu tolerieren seien. ****

Absolut negativ bewertete Amon die Vorgehensweise vom Leiter
des BIFIE, DDr. Günter Haider, der mit dem Wissen der Unterrichtsministerin „engagierten Schülervertretern mit Millionenklagen droht“. Wenngleich diese Klagsdrohungen erfreulicherweise vom Tisch seien, bleibe „dennoch die Frage offen, was vom einem Leiter eines Bundesbildungsforschungsinstitutes zu halten ist, der bei einer kritischen Aktion von Schülervertretern sich nur mit dem Strafrichter zu helfen weiß“, kritisierte Amon.

Zur Diskussion rund um die schulautonomen Tage forderte Amon
die Unterrichtsministerin auf, „endlich einmal in konstruktive Gespräche mit allen Schulpartner einzutreten, um nicht permanent den Eindruck zu erwecken, die einen gegen die anderen ausspielen zu wollen“. Es wäre daher nicht nur hilfreich, sondern dringend notwendig, sich mit allen Beteiligten an einen Tisch zu setzen und nicht nur über Vorgänge zu informieren, „um dann in der Öffentlichkeit zu behaupten, es seien ohnehin alle eingebunden“, so der ÖVP-Bildungssprecher weiter. Diese Vorgehensweise sei im Sinne eines partnerschaftlichen Dialoges und eines konstruktiven Klimas zwischen den Schulpartnern unabdingbar.

Zum vorgeschlagenen Lösungsansatz in der Frage der schulautonomen Tage sei anzumerken, dass „dieser Ansatz für uns als ÖVP in Ordnung geht, wenn er von allen Schulpartnern akzeptiert und getragen wird, zumal die Frage der schulautonomen Tage schon bisher eine Angelegenheit der Schulpartner war“, schloss Amon.

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