BZÖ-List: Darabos ist Totengräber des Bundesheeres

Wien (OTS) - Bis zuletzt habe man gehofft, dass Verteidigungsminister Darabos für das Bundesheer zumindest ein Budget ausverhandeln würde, das ein Minimum an Einsatzfähigkeit ermöglicht. " Jetzt ist es aber amtlich, dieses Budget ist der endgültige Todesstoß für die militärische Landesverteidigung. Darabos ist der Totengräber des Bundesheeres", meinte heute BZÖ-Wehrsprecher Abg. Kurt List zu den Eingeständnissen von Minister Darabos und Generalstabschef Entacher zum desaströsen Verteidigungsbudget.

"Es können mit diesem Budget auch keine Trainings- und Schulflugzeuge für das Bundesheer angekauft werden. Das bedeutet aber eine verkürzte Lebenszeit für die ohnehin schon verringerte Anzahl von Eurofightern. Im Unterschallbereich wird es damit auch keine Luftraumüberwachung und Luftraumsicherung mehr geben. Die Ausbildung für unsere Piloten muss dann ausschließlich im Ausland durchgeführt werden, was auch nicht gerade die billigste Lösung darstellt", stellte List fest. Weiters bewahrheite sich auch die BZÖ-Kritik an gewissen Auslandseinsätzen, wie beispielsweise dem Tschadeinsatz, bei dem das Bundesheer nahezu alleine die Kosten zu tragen habe.

Die Einsatzfähigkeit des Heeres sinke stündlich, die Anschaffungen würden auf ein Minimum reduziert und die Motivation der Truppe sei auf dem Tiefpunkt angelangt. Überdies bestätigt genau zu diesem Zeitpunkt Generalstabschef Entacher, dass die Zahl der im Auslandseinsatz stehenden Soldaten von 1.400 auf maximal 1.100 reduziert werden müsse, sagte List.

"Darabos hat nun sein Ziel bald erreicht, dann kann er sich ausschließlich um seine Sportagenden kümmern, denn eine militärische Landesverteidigung, die diesen Namen auch wirklich verdient, wird es schon bald nicht mehr geben", zeichnete List abschließend ein düsteres Bild.

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