Kadenbach: VPNÖ zeigt sozial Schwächeren wieder die kalte Schulter

NÖ Heizkostenzuschuss: SPNÖ geht es um wirkliche Hilfe, die ankommt

St. Pölten, (SPI) - Das Land Niederösterreich unterstützt sozial bedürftige Menschen seit Jahren mit der Möglichkeit eines Heizkostenzuschusses. In der Saison 2008/2009 betrug dieser auf Antrag auszuzahlende Heizkostenzuschuss 210,- Euro. Leider ist die Anspruchsberechtigung strikt an den jeweiligen Ausgleichszulagenrichtsatz, welcher für Alleinstehende 772,40 Euro und für Verheiratete 1.158,08 Euro pro Monate beträgt, gebunden. Jene Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die auch nur einen Cent mehr beziehen, können nicht mehr um den NÖ Heizkostenzuschuss ansuchen, ihnen bleibt diese Unterstützung versagt. "Die SPNÖ wollte diese Ungerechtigkeit ausräumen und setzte eine Initiative zur Schaffung einer Einschleifregelung. Damit hätten auch LandesbürgerInnen, die nur knapp mehr als den Ausgleichszulagenrichtsatz verdienen oder erhalten, um den Zuschuss ansuchen können. Leider verwehrte sich die VPNÖ wiederum dieser wichtigen sozialen Weiterentwicklung und lehnte den Landtagsantrag der SPNÖ ab. Damit zeigte die VPNÖ wieder Tausenden Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern mit Klein- oder Kleinsteinkommen die kalte Schulter", zeigt sich die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Karin Kadenbach, über das Verhalten der VPNÖ im Rahmen der letzten Landtagssitzung enttäuscht.****

"Gerade für Menschen mit besonders niedrigem Einkommen ist eine Erweiterung der Anspruchsberechtigung für den Heizkostenzuschuss außerordentlich wichtig, denn für sie sind nicht Reisen oder ein Auto Luxusartikel, sondern schlicht und einfach das angemessene Warmhalten der Wohnung oder ein neuer Wintermantel. Die nächste Heizsaison kommt bestimmt und Niederösterreich hätte für diese Periode bereits eine wichtige sozialpolitische Weichenstellung für Tausende LandesbürgerInnen vornehmen können. Die SPNÖ wird jedenfalls weiterhin darauf drängen, dass der NÖ Heizkostenzuschuss, wie notwendig, auf eine breitere soziale Basis gestellt wird", so Kadenbach.
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