Tausende Schülerinnen und Schüler demonstrieren für schulautonome Tage!

Demonstration der Bundesschülervertretung gemeinsam mit der Österrei-chischen Schülerunion wurde zu Massenkundgebung für schulautonome Tage und mehr Mitbestimmungsrecht

Wien (OTS) - "Jeder, der die Stimmung bei der heutigen
Demonstration miterlebt hat, jeder, der heute die tausenden Schülerinnen und Schüler auf der Wiener Ringstraße und vor dem Unterrichtsministerium gesehen hat, der weiß: Wir Schülerinnen und Schüler sind zu laut und zu viele, um nicht gehört zu werden!" , so Nico Marchetti, österreichischer Bundesschulsprecher über die heutige Demonstration der Bundesschülervertretung. "Unsere Botschaft ist klar: Frau Bundesminister, reden Sie mit uns und nicht mit unserem Anwalt!"

"Die Ignoranz der Unterrichtsministerin gegenüber den Interessen der Schülerinnen und Schüler ist ja bereits allgemein bekannt. Aber jetzt reicht‘s uns, diesmal ist das Maß voll! Wenn uns die Ministerin unsere Ferien streichen will, dann werden wir zu anderen Mitteln greifen als bisher! Zu Tausenden sind wir heute vors Parlament und das Unterrichtsministerium marschiert, um der Bundesministerin klar zu machen, dass sie jetzt die Schmerzgrenze überschritten hat!", so Matthias Hansy, Bundesobmann der Schülerunion. "Der Bundesschulsprecher hat in harten Verhandlungen mit der Ministerin zwei schulautonome Tage bereits zurückgewonnen, heute holen wir uns den Rest!", so Hansy weiter.

Das Unterrichtsministerium sieht sich derzeit mit der stärksten Protestbewegung seit Jahren innerhalb der Schülerschaft konfrontiert. Man kann uns nicht mundtot machen, wir lassen uns auch durch keine Klags-Drohungen vom Ministerium einschüchtern!

Die Schülerinnen und Schüler Österreichs verlangen von der Unterrichtsministerin die Wiedereinführung der schulautonomen Tage und mehr Mitbestimmungsrecht. Dem Demonstrationsaufruf der Bundesschülervertretung sind neben der Schülerunion auch einige linke Gruppen gefolgt. Manche dieser Gruppierungen versuchten die an den Kundgebungen für die schulautonomen Tage teilnehmenden Schülerinnen und Schüler für ihre gesellschaftspolitischen Interessen zu instrumentalisieren: "Anscheinend haben manche die Wichtigkeit der Wiedereinführung der schulautonomen Tage für die Schülerinnen und Schüler nicht erkannt.", so Hansy abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Matthias Hansy, Bundesobmann der Schülerunion
Tel.: 0676/888 75 100; Mail: matthias.hansy@schuelerunion.at
Stephan Mlczoch, Pressesprecher der Schülerunion
Tel.: 0676/888 75 109; Mail: stephan.mlczoch@schuelerunion.at

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