BZÖ-Widmann: Erneuerbare Energien statt Atomkraft

Wien (OTS) - "Österreich muss endgültig in der EU eine Vorbildfunktion bei erneuerbarer Energie einnehmen", forderte BZÖ-Energiesprecher Abg. Mag. Rainer Widmann kurz vor dem 23. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe. Der Zwischenfall zeige, wie wichtig die Abkehr von der Atomenergie sei, so Widmann, der erneut den Ausstieg aus EURATOM verlangte. Dafür müssten mehr Gelder für die thermische Sanierung und die Verwendung erneuerbarer Energien eingesetzt werden.

"Wir brauchen höhere Investitionen für erneuerbare Energien", so Widmann. Allein der Ausstieg aus EURATOM brächte bereits einen zweistelligen Millionenbetrag. So ließe sich gleichzeitig auch die Konjunktur kräftig ankurbeln. Allerdings werde die thermische Sanierung der über einer Million Häuser auch mehr und mehr zu einer sozialen Frage, warnt Widmann. Den Pensionisten oder Mindestrentnern fehlen dafür die Mittel. Widmann fordert: "Die Förderungen müssen nach sozialpolitischen Grundsätzen gestaffelt werden!"

Widmann verlangt aber auch, dass "die Regierung endlich ihren Mut zusammennimmt und die Völkerrechtsklage gegen Tschechien wegen dem Reaktor in Temelin einbringt." Die gültige Entscheidung im Nationalrat dürfe von Rot/Schwarz nicht länger ignoriert werden.

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