Familienbund unterstützt Schülerstreik

Sanktionsandrohungen demokratiepolitisch bedenklich

St.Pölten (OTS) - "Ich gratuliere Bundesschulsprecher Nico Marchetti und dem Bundesobmann der Schülerunion, Matthias Hansy zu ihrem Verhandlungserfolg. Sie haben der uneinsichtigen Ministerin eine Berücksichtigung der Schülerinteressen bei den schulautonomen Tagen abgerungen," sagte heute der Familienbund-Schulsprecher LAbg. Mag. Lukas Mandl zum österreichweiten Schülerstreik.

Die Erfolge der Schülerunion waren und sind nur wegen dem Druckmittel des Streiks möglich. Daher ist zu begrüßen, dass die Schülervertreterinnen und Schülervertreter die Courage hatten, zum Streik aufzurufen. Die Unterrichtsministerin begreift nicht, dass es Schulpolitik ohne die Schulpartner nicht geben kann. Das hieße, die Rechnung ohne den Wirt zu machen. Zuerst wollte sie über die Lehrerinnen und Lehrer drüberfahren und hat damit grandios Schiffbruch erlitten. Dann wollte sie die Schülerinnen und Schüler vor vollendete Tatsachen stellen und ist wieder gescheitert. Schmied wird lernen müssen, dass Fortschritte nie im Gegeneinander, sondern immer nur im Miteinander mit Lehrervertretung, Schülervertretung und mit uns von der Elternvertretung möglich sind."

Als demokratiepolitisch bedenklich bezeichnet Mandl die Sanktionsandrohungen für die streikenden Schüler und Schülerinnen. Streik ist ein demokratisches Grundrecht, dessen Ausübung nicht bestraft werden darf. Der beeindruckende Erfolg des Streikes zeige, dass Jugendliche bereit seien für ihre Anliegen zu kämpfen, stellte Mandl abschließend erfreut fest.

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