Wien-Landstraße - SP-Ritt: "Bezirk bekennt sich zu mehr Grünräumen im Bezirk"

Bezirk beschließt Grünraumkonzept - nur ÖVP ist dagegen und fordert mehr Beton

Wien (SPW-K) - Im der Landstraße ist eine weitere Verbesserungen der "Grünversorgung" vor allem in drei Gebieten sinnvoll: dem Fasanviertel, dem Weißgerberviertel und in Erdberg. "Um auf mögliche Konflikte und Widersprüche möglichst frühzeitig einzugehen ist eine breite Einbeziehung der BewohnerInnen während der langfristigen Umsetzung eines Grünraumkonzeptes sehr wesentlich. Dies kann beispielsweise über eine Beteiligung im Rahmen der Lokalen Agenda erfolgen", sagt der Landstraßer SP-Klubobmann Mag. Thomas Ritt.

Das auf mehrere Jahre angelegte Grünraumkonzept soll mit einem Mix aus mehreren Maßnahmenblöcken umgesetzt werden: bestehende Grünräume erschließen, also den Zugang oder Durchgang für die Öffentlichkeit ermöglichen; neue Sträucher und Bäume pflanzen und komplette Grünräume neu pflanzen; Innenhöfe entsiegeln und begrünen; bestehende Grünräume umgestalten sowie die Bepflanzung von Wänden und Mauern forciert werden.

"Die ÖVP lehnt dieses durchdachte Konzept aus unverständlichen Gründen ab und antwortete mit Vorschlägen, die man unter dem Motto 'in Beton gegossen Umweltschutz' zusammenfassen kann", kritisiert Ritt. So soll den VP-Wünschen nach der gesamte Gürtel untertunnelt werden und die gesamte, auch die im dritten Bezirk teilweise in Hochlage befindliche Schnellbahnstrecke überbaut werden. "Abgesehen davon, dass niemand solche Monsterprojekte finanziert, entgeht der ÖVP dabei, dass unterirdische Schnellfahrstrecken weder die Luftqualität noch die Bodenentsiegelung fördern", stellt der SP-Klubobmann fest. Offensichtlich als Ausgleich fordern die schwarzen Betonierer, die Aspanggründe unbebaut zu lassen. "Dass die ÖVP jahrelang für die zügige Bebauung waren und auch jede entsprechende Flächenwidmung mitgetragen hat, dürfte sie vergessen haben. Wieder zeigt sich dass die ÖVP kein Interesse an ernsthafter Gestaltung hat und die destruktive Linie der Bezirksschwarzen konsequent fortgesetzt wird", sagt Thomas Ritt.
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