Öllinger: PVA-Generaldirektor Wetscherek polemisiert ohne Fakten

Zweifachtätigkeit in öffentlicher Versicherung und Privatversicherung inakzeptabel

Wien (OTS) - "Höchste Zeit, dass Ewald Wetscherek als Generaldirektor der Pensionsversicherungsanstalt PVA abtritt", befindet Karl Öllinger, Sozialsprecher der Grünen. Was der scheidende Generaldirektor heute in einem Interview für die ´Presse´ von sich gegeben hat, schlägt dem Fass den Boden aus: "Neben der inakzeptablen Forderung, das Frauenpensionsalter jetzt sofort - in der tiefsten Wirtschaftskrise - anzuheben, fabuliert Wetscherek: ´Je niedriger die Altersgrenze, desto höher der Anreiz für Ausländerzuwanderung´. "Das ist nicht nur falsch", so Öllinger, "sondern geradezu lächerlich. Würde dies stimmen, so müssten Länder mit einem hohen Pensionsalter die niedrigste Zuwanderung haben. Wetscherek kann diese Behauptung selbstverständlich nicht mit Fakten stützen. Seine Aussagen entlarven sich selbst als unsachliche Polemik".

Wetscherek will als Aufsichtsrat eines privaten Versicherungskonzerns weitermachen und daneben auch als ´Berater´ tätig sein. "Für wen?", fragt sich Öllinger. "Doch hoffentlich weder für eine private noch für eine öffentliche Versicherung. Wetschereks bisherige Zweifachtätigkeit in der PVA und in einem privaten Versicherungsunternehmen war nach Ansicht der Grünen ebenso inakzeptabel wie es eine Beratertätigkeit für Privatversicherungen wäre. "Wetscherek", so Öllinger, "sollte sich lieber selbst beraten lassen, statt andere als angeblicher Berater aufs Glatteis zu führen."

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