Bayr: Jahrestag von Tschernobyl - die Zukunft liegt in den erneuerbaren Energiequellen

Bayr: Kernkraft ist eine gefährliche, nicht nachhaltige Energieform

Wien (SK) - Am 25. April wird in Deutschland der Tag der erneuerbaren Energie begangen, so wie jeden letzten Samstag im April - nicht zufällig in unmittelbarer Nähe zum Jahrestag des Reaktorunfalls von Tschernobyl von 1986. "Angesichts der Tragweite von katastrophalen Unfällen in Kernkraftwerken wird die Wende hin zu erneuerbaren Energieformen und ungefährlichen Technologien noch dringlicher als sie ohnedies durch den Klimawandel schon gegeben ist", ist Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, überzeugt. "Kernkraft ist eben keine Alternative zu den fossilen Energieträgern - abgesehen von der erwiesenen Gefährlichkeit und der nach wie vor völlig ungeklärten Entsorgung der radioaktiven Abfälle, bedürfte es tausender neuer Atomkraftwerke, um die fossilen Energieträger weltweit zu kompensieren!" ****

Der Reaktorunfall von Tschernobyl, der aufgrund des Ausmaßes auch als Super-GAU bezeichnet wird, fand am 26. April 1986 in der Ukraine statt, als Folge einer Kernschmelze und Explosion im Block 4 des Kernreaktors. Er gilt - nach dem Unfall in der Kerntechnischen Anlage Majak 1957 - als die zweitschwerste nukleare Havarie und als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten. "Der schon beschrittene Weg Österreichs, sich strikt gegen die Verwendung von Kernenergie auszusprechen sowie verstärkt in erneuerbare Energie zu investieren und die Energieeffizienz zu steigern, muss nicht nur fortgeführt, sondern noch weit stärker ausgebaut werden", fordert Bayr abschließend, "genauso wie wir uns auch weiterhin für ein atomfreies Europa einsetzen müssen und werden!" (Schluss) ps/mp

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