Strache/Karlsböck: Krankenstrafsteuer abschaffen -Bürger entlasten

FPÖ kündigt Patientenoffensive an

Wien (OTS) - Ein Aus für die völlig antiquierten und sozial unverträglichen Selbstbehalte im Gesundheitswesen, forderte heute der Bundesparteiobmann der FPÖ HC Strache. "In wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen die Bürger entlastet werden. Besonders jene, die durch Krankheit ohnehin in einer schwierigen Situation sind", so Strache, der eine FPÖ-Patientenoffensive ankündigte.

Während sich ein SPÖ-Politiker nach dem anderen als Sozialvisionär feiern lasse und diesbezügliche Arbeitsgruppen ankündige, fordere die FPÖ die sofortige Abschaffung der Krankenstrafsteuern, so Strache. "Viele ältere und chronisch Kranke können sich die teuren Selbstbehalte nicht leisten. Eine Schande für unseren Sozialstaat", so Strache, der daran erinnerte, dass sämtliche im österreichischen Gesundheitssystem vorhandenen Selbstbehalte von SPÖ-Ministern eingeführt wurden.

"Ich fordere von der Bundesregierung ein ‚Patientenpaket‘, mit dem die Selbstbehalte kompensiert werden", so Strache. Wenn schon überforderte Bankmanager die monetäre Wärme der rot/schwarzen Koalition zu spüren bekämen, dann sei es nur recht und billig sozial schwachen und kranken Menschen ebenfalls zu helfen, so Strache, der von der SPÖ jene soziale Wärme einforderte, die sie im Wahlkampf auf ihren Plakaten stehen hatte. "Einmal mehr wird deutlich, dass die FPÖ die einzige soziale Heimatpartei des Landes ist", so Strache.

"Mit den Selbstbehalten haben wir eine Zwei-Klassen-Medizin, die Kranke von notwendigen Behandlungen abhalten, vor allem im zahnärztlichen Bereich", kritisierte auch der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck. Viele Patienten, bei denen die Wirtschaftskrise voll angekommen sei, könnten sich die teuren Selbstbehalte nicht leisten und würden daher ins benachbarte Ausland ausweichen, was für die Österreichische Volkswirtschaft negative Folgen habe. Mit der Abschaffung der Selbstbehalte könne man dieses Geld im Land halten und den Österreichern eine optimale Gesundheitsversorgung bieten, schloss Karlsböck, der der SPÖ anbot, die diesbezüglichen freiheitlichen Konzepte zur Verfügung zu stellen.

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