SPÖ - Schober: Heftige Kritik an "Flexipool"

Fekters neues Konzept wird die Probleme in der Kriminalitätsbekämpfung nicht lösen.

Klagenfurt (SP-KTN) - SPÖ - Labg. Rudolf Schober übte heute, Freitag, heftige Kritik am von Innenministerin Fekter vorgeschlagenen "Flexipool". Das Konzept sieht bekanntlich vor, dass Jungpolizisten und -polizistinnen ihren Dienst in einem Flexipool in den Ballungszentren beginnen und nicht wie bisher in ihre Heimat zurückkommen.
Für Schober ein eindeutiger Beleg dafür, dass die vom damaligen Innenminister Strasser umgesetzte Exekutivreform in den Städten gescheitert ist.
"Die bis dahin in den Städten gut funktionierenden Kriminaldienste wurden zerschlagen und der Personalstand um die Hälfte reduziert. Die Kriminalitätsbekämpfung wurde großteils dem uniformierten Wachkörper übertragen, der aufgrund seiner zahlreichen Aufgaben personell heillos überfordert ist.", analysierte Schober die Ursachen für die dramatisch gesunkene Aufklärungsrate in den Städten, besonders Wien.

Mit der nun angekündigten Zwangsverpflichtung junger Polizistinnen und Polizisten, Dienst in den Ballungszentren zu versehen, wären diese Probleme nicht zu lösen, weil die dortigen schlechten Arbeitsbedingungen die Beamten demotivieren würden.
Der einzige sinnvolle Lösungsansatz liegt für Rudolf Schober daher in der Stärkung und Wiedereinführung eines schlagkräftigen Kriminaldienstes in den Städten.

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