BZÖ: Sozialversicherungspflicht für Ehrenamtliche bei Festen muss fallen

Vereins- und Gesellschaftsleben in Österreich droht herber Verlust

Wien (OTS) - "Dem Vereins- und Gesellschaftsleben in Österreich droht ein schwerer Schaden durch die Tatsache, dass Mitglieder von Vereinen, die ehrenamtlich bei den Festen arbeiten, jetzt sozialversichert sein müssen", warnt BZÖ-Generalsekretär Abg. Dr. Martin Strutz. Damit zahl es sich für kulturelle und soziale Vereine nicht mehr aus, im Gesellschaftsleben tätig zu sein. Wenn ehrenamtlich arbeitende Kräfte angemeldet werden müssen, kostet das oft mehr, als die gemeinnützigen Vereine mit ihren Veranstaltungen einnehmen, macht Strutz aufmerksam. Deshalb wird das BZÖ im Parlament eine Initiative einbringen, dass die kulturellen und karitative Organisationen, die z.b. auf Zeltfesten in ihrer beruflichen Freizeit unentgeltlich arbeiten, von den Sozialversicherungsbeiträgen befreit werden.

"Diese BZÖ-Initiative ist umso notwendiger, als selbst in den Krankenkassen die Meinung vertreten wird, dass mit dieser gesetzlichen Regelung das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wurde", mahnt Strutz. Besonders unverständlich sei auch die Tatsache, dass die Kontrolle der ehrenamtlichen Funktionäre von Beamten der KIAB, einem Organ zur Kontrolle der illegalen Ausländerbeschäftigung, durchgeführt wird. Diese Behörde sollte ihre Arbeit dort verrichten, wo sie dringend gebraucht wird, nämlich am professionellen Schwarzarbeitsmarkt, wo illegale Ausländer den Österreichern den Arbeitsplatz wegnehmen, verlangt Strutz. "Mitbürger, die ihre Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft stellen, das ist ein Drittel aller Österreicher, dürfen durch unsinnige Gesetze nicht bestraft werden", verlangt Strutz, der den Antrag des BZÖ in der nächsten Sitzung des Parlaments am 19. Mai einbringen wird.

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