Über 25.000 SchülerInnen in ganz Österreich auf der Straße: Schulstreik voller Erfolg!

AKS und SJÖ wollen mehr: BürgerInneninitiative erfolgreich gestartet!

Wien (OTS) - Über 25.000 SchülerInnen beteiligten sich heute beim erfolgreichen Schulstreik in ganz Österreich, zu dem die Aktion Kritischer SchülerInnen (AKS), die Sozialistische Jugend Österreich aufgerufen hatten. SchülerInnen aus allen Bundesländern gaben ihren Unmut mit verschiedensten Aktionen wie Sitzstreik, Blockieren der Schuleingänge, Kundgebungen und Demonstrationen ihren Unmut kund, und setzten sich aktiv für die Verbesserung des Schulsystems ein.

Die Jugendorganisationen forderten ÖVP-Finanzminister Pröll auf, den rigiden Budgetkurs zu verlassen und umfassende Finanzmittel für das Bildungswesen bereitzustellen, was die zentralen Punkte der Diskussion sein müssen. Die Forderungen von AKS und SJÖ sind:
Bildungsmilliarde, Gesamtschule jetzt und offener Hochschulzugang für alle.

Klaus Baumgartner von der AKS zeigt sich über den erfolgreichen Schulstreik sehr erfreut: "Heute haben zehntausende SchülerInnen ein kräftiges Zeichen gesetzt, dass an der Bildung nicht gespart werden darf. Jetzt liegt es an Finanzminister Pröll, genügend finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, um unsere Schulen und Unis grundlegend zu reformieren, denn es pfeifen doch alle Spatzen von den Dächern, dass unser Bildungssystem überholt und marode ist". Baumgartner betont, dass die bereits begonnen Reformen von Bildungsministerin Schmied keinesfalls rückgängig gemacht werden dürfen: "Die derzeitige Finanzierungsproblematik als Argument gegen die Ganztagsschule und die neue Mittelschule zu verwenden ist bildungspolitischer Wahnsinn. Wir wollen gute, qualitätsvolle Bildung für alle - deshalb her mit der Ganztags- und Gesamtschule!"

SJÖ-Vorsitzender Wolfgang Moitzi fordert, dass das Bildungsbudget um mindestens eine Milliarde pro Jahr aufgestockt wird: "Während es Milliarden für die Banken gibt, wird für das Bildungs- und Wissenschaftsministerium viel zu wenig Geld bereitgestellt, um längst überfällige Reformen in Angriff zu nehmen. Finanzminister Pröll stellt ganz bewusst zu wenig Geld für das Bildungssystem zur Verfügung, da er mit den Blockierern der schwarzen Gewerkschaft in Wahrheit alle fortschrittlichen Bildungsreformen im Keim ersticken will", so Moitzi.

Die gestartete BürgerInneninitiative wird noch die nächsten Wochen laufen und dann in einer gemeinsamen Aktion dem Parlament sowie Neugebauer und Pröll übergeben. "Damit wollen wir uns auch im Parlament gehör verschaffen. Wir werden uns auch weiterhin für die Verbesserung der Schulen stark machen!", so Moitzi und Baumgartner abschließend.

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SJÖ Wolfgang Moitzi, 0664/8304466

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