Etzenberger: Abstürzen des Milchpreises kostet tausende Arbeitsplätze

Der Erzeugermilchpreis ist in den letzten Monaten um bis zu 20 Cent gefallen

St. Pölten (OTS) - "Täglich verschwinden in Österreich 97 Kühe und neun Bauernhöfe für immer von der Bildfläche", erklärt der Vorsitzende der SPÖ Bauern und stv. Vorsitzende der SPÖ Bauern Österreich, LKR Josef Etzenberger: "die konzernorientierte Agrarpolitik der konservativen VP-Agrarpolitiker führt zur Zerstörung der ländlichen Kulturen, zum Ausbluten des ländlichen Raumes!"

Etzenberger dankte den VertreterInnen der IG Milch, sich für bessere politische Rahmenbedingungen für die Milchbauern eingesetzt zu haben - sie sei an der Preisgestaltung der Konzerne gescheitert. Nun drohe den Milchbauern durch einen Absturz des Milchpreises aber Imageverlust und Existenzvernichtung, so Etzenberger: "Das bedeutet aber auch, dass gerade jetzt, in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit, tausende Arbeitsplätze verloren gehen!"

Die SPÖ Bauern fordern eine sofortige Kehrtwende in der Milchmarktpolitik:
- Die jährliche Milchquotenerhöhung muss ausgesetzt, diese Quote in der nationalen Reserve gehalten und nur nach Bedarf freigegeben werden.
- Das System der Saldierung ist in Österreich mit sofortiger Wirkung zu beenden.
- Bei Überlieferung darf kein Geld ausbezahlt werden.
- Nach dem Auslaufen der Milchquote muss die Mengensteuerung durch die Bauern geregelt werden.

"Ich fordere den Bauernbund auf, eine ehrliche und gerechte Agrarpolitik für alle Bäuerinnen und Bauern zu machen", so LKR Etzenberger: "Die Politik trägt die Verantwortung für faire Rahmenbedingungen für unsere Milchbauern. Die Verantwortlichen müssen endlich handeln."

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