JUGENDVERTRETUNG: Protest der SchülerInnen ernst nehmen!

Bildungsdebatte muss weitergeführt und Reformen angegangen werden!

Wien (OTS) - Für die Bundesjugendvertretung (BJV) sind die
heutigen Protestmaßnahmen der SchülerInnen ein klarer Auftrag an die Politik, die Bildungsdebatte weiter zu führen! Und zwar in eine andere Richtung: "Wochenlang wird schon über Änderungen im Bildungssystem diskutiert, ohne darauf einzugehen, welche Reformen jetzt tatsächlich angegangen werden und welche Bedürfnisse die jungen Menschen bei ihrer Ausbildung haben. Stattdessen müht man sich im Stunden und Tage-zählen, was aber weder dem Bildungsbudget noch den SchülerInnen etwas bringt. Die SchülerInnen setzen heute ein eindeutiges Zeichen - jetzt ist die Politik am Zug", so BJV-Vorsitzende Rodaina El Batnigi.
Baustellen, bei denen sofort angesetzt werden muss, gäbe es genug:
"Wir brauchen ein gerechtes Schulsystem, das allen jungen Menschen die gleichen Chancen bietet! Das heißt, gleiche Zugangschancen, bessere individuelle Förderung, mehr ganztägige Schulen, integrative Maßnahmen und alternative Unterrichtsformen. Die notwendige Bildungsdebatte darf jetzt nicht mit einer Ausweichlösung bezüglich der schulautonomen Tage beendet werden! Die BJV fordert die Bundesregierung, insbesondere Unterrichtsministerin Schmied, Finanzminister Pröll und Bundeskanzler Faymann, aber auch die Lehrergewerkschaft dazu auf, endlich eine echte Bildungsreform unter Einbindung der Interessenvertretungen anzugehen", so El Batnigi weiter.
Die Bundesjugendvertretung kritisiert auch, dass in dieser Debatte sogar Klagsdrohungen gegenüber SchülerInnenvertretungen laut wurden:
"Die Klage ist jetzt zwar anscheinend vom Tisch, jedoch ist diese Vorgangsweise gegen Interessenvertretungen einfach inakzeptabel! Interessenvertretungen müssen das Recht haben, sich im Rahmen der Rechtsordnung einzumischen und ihre Vorschläge einzubringen", appelliert BJV-Vorsitzende Rodaina El Batnigi abschließend.

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