GRAS setzt nächsten Schritt gegen E-Voting

GRAS fordert Quellcode der E-Voting Software gemäß Auskunftspflichgesetz

Wien (OTS) - Die GRAS fordert die Herausgabe des Quellcodes der E-Voting Software mittels einer Anfrage gemäß Auskunftsplichtgesetz. "Mit unserer Anfrage wollen wir Hahn dazu zwingen den Quellcode offen zu legen", erklärt Sigrid Maurer, Spitzenkandidatin der GRAS. "Der Code scheint momentan das bestgehütetste Geheimnis des Landes zu sein - laut Gesetz muss aber allen BürgerInnen Auskunft erteilt werden, speziell wenn es um ein so sensibles Thema wie Wahlen geht", so Maurer weiter.

Wahlen mit Stift und Papier sind für alle Beteiligten einfach nachvollziehbar. Eine Veröffentlichung des Quellcodes wird zeigen, wie kompliziert das E-Voting-Verfahren hingegen ist. Dazu Maurer:
"Demokratie muss leicht verständlich und transparent bleiben. Wenn nämlich nur mehr wenige das System überprüfen können, steht Manipulation Tür und Tor offen."

Aus diesem Grund ruft die GRAS alle StudentInnen auf, ein deutliches Zeichen für die Wahlen auf Papier zu setzen und ihre Stimme bei der ÖH-Wahl vom 26.-28. Mai mit Stift und Papier abzugeben.

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