Karlsböck: Keine Sozialaspekte im Budget - SPÖ kassiert weiter ab Selbstbehalte im Gesundheitswesen abschaffen

Wien (OTS) - "Ich vermisse soziale Aspekte im Budget", sagte heute der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck. Während sich SPÖ-Geschäftsführer Günther Kräuter in der bunten Wochenpostilie NEWS als Sozialrevoluzzer feiern lasse, könnten sich viele Österreicher die Selbstbehalte beim Arzt nicht mehr leisten, so Karlsböck, der anbot seine Konzepte in die Arbeitsgruppe der SPÖ "Perspektiven Verteilungsgerechtigkeit" einfließen zu lassen.

Kräuter werde etwa mit den Worten "Die Verteilungs- und Gerechtigkeitsdebatte ist unser Lebenselixier" zitiert, so Karlsböck, der genau diese vom sozialdemokratischen Gesundheitsminister einforderte. "Es kann nicht sein, dass viele Österreicher auf Therapien verzichten müssen, weil sie sich die Selbstbehalte, die allesamt unter SPÖ-Gesundheitsministern eingeführt wurden, nicht leisten können", so Karlsböck. Besonders betroffen seien etwa Senioren, denen die von den Krankenkassen nicht ausfinanzierten Prothesen zu teuer seien.

"Hier haben wir eindeutig eine Zwei-Klassen-Medizin", kritisierte der freiheitliche Ärztesprecher. Selbstbehalte hätten keinerlei Lenkungseffekt, außer dem, dass Kranke von notwendigen Behandlungen abgehalten würden, so Karlsböck, der die SPÖ dringend aufforderte, die von ihr erlassenen Krankenstrafsteuern - vulgo Selbstbehalte -abzuschaffen.

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