Königshofer: Großkoalitionäre Deckung für undurchsichtige Banken-Ost-Geschäfte

Risiko des Banken-Engagements im Osten selbst für Regierung nicht zu benennen

Wien (OTS) - "Pröll weiß nicht einmal, wo die Risiken im Osten schlummern, aber schreckt nicht davor zurück, weiter für die Interessen des Raiffeisen-Konzerns die Mauer zu machen", so FPÖ-NAbg. DDr. Werner Königshofer.

Königshofer bezieht sich konkret auf eine Anfrage der FPÖ an Finanzminister Pröll betreffend die Ostrisiken der österreichischen Banken. In Bezug auf die in Möglichkeit genommene Staatspleite, wie es Wirtschafts-Nobelpreisträger Krugman erst jüngst festgestellt habe, platze nun durch das Bekenntnis Prölls, das tatsächliche Risiko der Ostkredite österreichischer Banken überhaupt nicht nennen zu können, ein Bombe.

Denn, so der freiheitliche Abgeordnete, damit stehe fest, dass die Regierung - und Faymann spielt hier brav den kuscheligen Koalitionspartner - in gefährlicher Unkenntnis der tatsächlichen Situation handle. Sie decke durch ihre Milliarden-Spritzen an die Banken deren undurchsichtiges Spiel im Osten, ohne jedoch einen klaren Durchblick zu haben. Es zeige sich einmal mehr, dass Raiffeisen und Co. die rot-schwarze Koalition fest im Griff hätten, wenn es um die Durchsetzung ihrer jeweiligen Interessen gehe.

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