GPA-djp Jugend: Wo bleibt die Schulreform?

Wichtige Forderungen unberücksichtigt - Kritik an Streichung der schulautonomen Tage

Wien (GPA-djp) - "Auch wenn sich die LehrerInnen nun mit dem Ministerium auf einen Kompromiss einigen konnten, die Forderungen und Anliegen der SchülerInnen in Bezug auf die Schulreform sind hier überhaupt nicht berücksichtigt worden", kritisiert der GPA-djp Bundesjugendvorsitzende René Pfister den Ausgang der Verhandlungen. "Wir erwarten von einer Bildungsreform, die diesen Namen verdient, die Umsetzung der Gesamtschule für alle 6-15 Jährigen, die Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahlen auf 15 SchülerInnen sowie kostenlosen und freiwilligen Förderunterricht", so Pfister. ++++

"Wir sprechen uns außerdem ausdrücklich gegen die Streichung der schulautonomen Tage aus. Diese standen in den vergangenen Wochen nie zur Diskussion und wurden nun über Nacht abgeschafft. Da die schulautonomen Tage für LehrerInnen nicht frei waren, sehen wir auch das Einsparungspotential nicht. Hier wurde allen Beteiligten Sand in die Augen gestreut, zum Nachteil der SchülerInnen", so Pfister abschließend.

ÖGB, 22. April 2009 Nr. 227

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